Rambazamba in der OMG-Aula

Kategorie: Veranstaltungen

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Blasmusik und freche Songs – die Blechbixn lassen es krachen

Die Blechbixn rocken das Neufahrner Gymnasium

Manche ihrer Fans waren kilometerweit gefahren, um Hilde, Judith, Karin und Tine, besser bekannt als die Blechbixn, endlich mal wieder live erleben zu können. Am 9. Oktober klappte es – nach zweimal Termin verschieben – endlich mit dem Auftritt in Neufahrn und die Blechbixn konnten es, wie in der Ankündigung zu lesen, mal wieder kräftig scheppern lassen. Zwei Trompeten, eine Posaune, ein Akkordeon, dazu zwei Männer im Hintergrund, einer am Schlagzeug, der andere mit E-Gitarre bzw. Tuba, da wurde es ganz schön laut in der Aula des OMG!

Die vier, im „normalen“ Leben Lehrerinnen, sind Profis durch und durch. Auch wenn’s ganz zufällig aussieht, jede tritt taktgenau ans Mikrofon, greift ohne Zeitverlust zum Instrument, wenn sie dran ist, bringt ihre Pointen als Punktlandung.
Wo ordnet man ihre Musik ein? Geht gar nicht! Blasmusik, Brass-Wiesn, Bierzelt, ein bisschen Disco und ein wenig Big Band – sie spielen und singen alles, grenz- und genreübergreifend. Einem allerdings bleiben sie kompromisslos treu: dem Dialekt, gesungen wird authentisch-niederbayrisch.

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Dem Publikum wurde an diesem Abend zwar ein ums andere Mal versichert, „mir gfrein uns so, dass mir do sei derfa“, dennoch war die Begeisterung auf den Plätzen wechselhaft. In der „Fankurve“ wären sie wahrscheinlich auf die Tische gesprungen, wenn welche da gewesen wären. Doch von den anderen hatten nicht immer alle Lust, der (relativ häufigen) Aufforderung zum Aufstehen zu folgen oder gar in die Knie zu gehen, immer wieder mitzuklatschen oder bei der Lehrerinnen-Fingergymnastik („Schweigefuchs“) mitzuspielen. Und wahrscheinlich löste die Aufforderung, sich beim Nachbarn einzuhakeln, bei manchen sogleich eine Schrecksekunde aus: Abstandsregel? Könnte sein, dass auch deshalb niemand der wiederholten Einladung zum Tanzen folgen wollte.

Leider hatte auch die Technik ihre Tücken. So war von verschiedenen Seiten zu hören, dass die gesungenen Texte kaum zu verstehen sind, was, wie sich auf Rückfrage herausstellte, nicht mit dem verminderten Hörvermögen Einzelner zusammenhing. Und verging einem zwischendurch nicht nur das Hören, sondern auch das Sehen, lag es an den grellen Lichteffekten an den Seiten und aus dem Bühnenhintergrund, die einen für Sekundenbruchteile erblinden ließen.

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Der Titel des aktuellen Blechbixn-Albums heißt „FoxDevilsWild“ – und fuchsdeifiswuid ließen sie sich aus über Männer, Schwiegermütter und „Magerpuppen“, sangen über Gegensätze nicht nur in Beziehungen „I bin siaß, du bist schoaf“, über den Opa, der viele Weisheiten mit auf den Lebensweg gab und freuten sich über das Glück, eine Mama zu sein. In der zweiten Hälfte des Abends ging dann so richtig die Post ab und die vier Mädels zeigten mit vollem Einsatz, was sie draufhaben – musikalisch erste Sahne!

Das Publikum ließ die vier nicht ohne Zugabe von der Bühne und so ging es am Ende nochmal rund. Erst mit „Aus.Äpfe.Amen.“ war dann mit Rambazamba in Neufahrn wirklich und endgültig Schluss.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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