Grundsteinkapsel lag im Bauschutt

Kategorie: Mintraching

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Freude über das verloren geglaubte Dokument aus der Grundsteinkapsel: Hubert Bösl und Helmut Burglechner, 1. und 2. Vorstand der Isarschützen Mintraching

Ein Blick in die Vergangenheit der Isarschützen

Im Jahr 1984 organisierten die Isarschützen Mintraching ein Gauschützenfest, das die Vereinskasse so gut aufgefüllt hatte, dass man daran denken konnte, den langgehegten Wunsch nach einer Schießstandserweiterung zu realisieren. Zur Information zukünftiger Generationen wurde traditionsgemäß eine Urkunde erstellt, die Informationen über Beschluss und Genehmigung des Baus sowie wichtige Jahreszahlen aus der Geschichte der Isarschützen enthielt. Mit dem Vereinsstempel und der Unterschrift vom 1. Schützenmeister Josef Stanglmeier versehen, wurde sie nebst einem Programm des damaligen Gauschützenfests, gut geschützt in einem stabilen Kupferbehältnis, bei der Grundsteinlegung in den Estrich im Keller einbetoniert.

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42 Jahre später: Der FC Mintraching begann mit dem Bau der neuen Turnhalle. Im Zuge von Abrissarbeiten fanden Bauarbeiter einen Gegenstand, den sie nicht identifizieren konnten, also landete er erstmal auf einem Erdhaufen am Rand der Baustelle. Rolf, Mitglied der Tischtennisabteilung des FC Mintraching, fiel das ungewöhnliche Teil auf. Er nahm es zur näheren Klärung mit nachhause, öffnete es und fand darin zu seiner Verwunderung alte Unterlagen der Isarschützen.

Nach mehreren Rückfragen und Telefonaten und dank guter Kontakte konnte das Rätsel gelöst werden: Es war die Grundsteinkapsel des Schießstands der Isarschützen. Bei den Gesprächen stellte sich dann auch heraus, dass diese bereits vermisst und gesucht wurde, und zwar vom jetzigen 2. Vorstand Helmut Burglechner. Er war sich nämlich sicher, dass sie existiert, denn er war derjenige, der sie damals einbetoniert hatte.

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So war es nun möglich, dass der 1. Vorstand Hubert Bösl den überraschten Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung am 11. Juli von dem Fund berichten und den Text des Schriftstücks aus der Grundsteinkapsel vorlesen konnte.

Den Schießstand gibt es nicht mehr, aber die Urkunde wird voraussichtlich im Schützenstüberl einen Ehrenplatz erhalten. 

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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