100 Jahre Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland

Kategorie: Veranstaltungen

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2. Bürgermeister Josef Eschlwech überreicht Blumen zum Jubiläum

Botschaft aus der Neufahrner Al-Mahdi Moschee „Liebe für Alle, Hass für Keinen“

In der Neufahrner Al-Mahdi Moschee wurde am Freitagabend das 100-jährige Bestehen der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) in Deutschland gefeiert. Der AMJ-Referent für externe Angelegenheiten Irfan Tariq begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft wie Erich Irlstorfer MdB, Landrat Helmut Petz, Florian Herrmann MdL (per Video), Benno Zierer MdL, 2. Bürgermeister Josef Eschlwech, Miriam Elsel für die evangelische Kirche Bayern, Imam Malik Usman, der Münchner AMJ-Präsident Nisar Mehmood und weitere hochrangige Persönlichkeiten.
Die Geschichte dieser Gemeinschaft ist geprägt vom Leitspruch „Liebe für alle und Hass für keinen“. Diese Glaubensgemeinschaft spricht sich gegen jegliche Art der Gewalt und schon immer für ein friedliches Miteinander aus. Mit hochinteressanten Videobeiträgen wurde den Gästen der notwendige Rückzug während der Zeit des Nationalsozialismus und die undifferenzierten Gegenströmungen der Neuzeit dargelegt.

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Dr. Florian Herrmann gratulierte aus Termingründen per Videobotschaft. Er betonte die wichtige Tätigkeit der AMJ in Deutschland und auch im Landkreis Freising, mit der sie den Wert des Friedens bewusst machen. Landrat Helmut Petz wies in seinem Grußwort auf den Dialog mit Achtung und Wertschätzung zwischen den Menschen hin. Der AMJ könne sich jederzeit mit seinen Anliegen an den Landrat wenden. Erich Irlstorfer wurde als „Gast und Freund“ begrüßt, da er immer offen und aufgeschlossen für die Glaubensgemeinschaft war. In seiner Ansprache verwies Irlstorfer auf die Tatsache, dass in diesen Zeiten Menschen auch Angst vor dem Islam haben. Angst baut man aber ab, indem man sich kennenlernt. Mit der AMJ gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes. Ihm persönlich ist in Erinnerung geblieben, wie der AMJ als erste Organisation überhaupt, der Opfer am Berliner Breitscheidplatz gedacht hat. 2. Bürgermeister Josef Eschlwech hob besonders das konfliktfreie Miteinander hervor, den Tag der offenen Tür, sowie den Einsatz der AMJ-Jugend bei den Reinigungsaktionen an Neujahr und für die zeitgemäße Interpretation des Islam. Mirjam Elsel, die Beauftragte für Interreligiösen Dialog und Islamfragen sagte: „Aufeinander hören und Interesse aneinander, schafft Vertrauen“.

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Der Ausklang bei einem köstlichen orientalischen Buffet, gestaltete sich hoch interessant. Hier gab es für alle die Möglichkeit sich beim Essen ungezwungen über alle Themen das Alltags oder der Religion zu unterhalten. Egal ob einfaches Mitglied, der Präsident des AMJ oder der Imam, alle waren an verschiedenen Tischen schnell in angeregte Unterhaltungen vertieft. Eine bemerkenswerte Begegnung, die am 11.März beim Jubiläums-Empfang der Frauenorganisation des AMJ fortgesetzt werden kann.

Für Sie berichtete Dieter Migge.

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