Die Träger des jährlich verliehenen Fruchtbarkeitsorden, von rechts: Metzgerwirt Alex mit Ehefrau Eleonore und kleiner Tochter, das Ehepaar Leonhard und Agnes Meier zusammen mit Vereinschefin Rose Taschner.
„Mit guter Laune und Humor kommt uns alles leichter vor“
Ein gelungenes I-Tüpferl beziehungsweise ein fröhlicher Schlusspunkt im Fasching wird bekanntlich beim Kehraus des Giggenhauser Opa- und Omavereins im Metzgerwirt gesetzt.
„Mit guter Laune und Humor kommt uns alles leichter vor“ bereitete Vereinschefin Rose Taschner mit regenbogenbunter Hippie-Perücke ihren Gästen ein herzliches Willkommen, darunter als Ehrengast auch dem stellvertretenden Bürgermeister Josef Eschlwech, der äußerst glaubhaft versicherte: „Ich bin gerne gekommen. Bei dem ständigen Wahlkampf ist das ein lustiges und schönes Alternativ-Programm.
Im Mittelpunkt steht die Wahl der Miss Oma. Das zuständige Komitee hatte sich heuer für die gebürtige Giggenhauserin Maria Göring entschieden. Die zweifache Mutter und Oma eines Enkelkindes war eine Reihe von Jahren mit Leib und Seele im Opa- und Omaverein aktiv und hatte das Amt der Schatzmeisterin inne. Ihr zur Seite gestellt wurde eine Reihe von Ordensträgern. Als höchster Orden gilt der Fruchtbarkeitsorden, mit dem, so Taschner, aufgrund erzieherischer Familienplanung diejenigen belohnt werden, die in der nächsten oder übernächsten Generation mit Nachwuchs gesegnet wurden. In diesem Jahr hatten Agnes und Leonhard Meier diese Auszeichnung durch die Geburt eines Enkelkindes erworben und das Wirtspaar Alex und Eleonore durfte sich für ihre kleine Tochter feiern lassen.
Zur Gute-Laune-Mixtur des geselligen Nachmittags zählten Kaffee und leckere Torten und als „Sahnehäubchen“ ein paar humorige Einlagen wie etwa ein spaßiges Gedicht oder eine kleine Geschichte mit dem anschaulichen Titel „Böhnchen und Tönchen“ und natürlich die Maskenprämierung. Für die originellsten Verkleidungen hatte Rose Taschner wieder besonders witzige Belohnungen ersonnen. Cilli Bach als Zweitplatzierte im schillernden Schmetterlingskostüm nahm unter Gelächter eine Schachtel Paniermehl entgegen, die als Puzzle mit 9899 Teilen deklariert worden war. Der 1. Preis, nämlich ein romantischer Abend zu zweit, der an Sigi Schuhbauer im Teufelskostüm verliehen wurde, entpuppte sich als Konservendose mit Ravioli.
Wieder mal „eine runde Sache“, waren sich die gut unterhaltenen Besucher beim Faschingsausklang einig.
Die Miss Oma 2026 im Giggenhauser Opa- und Omaverein heißt Maria Göring, die von Vereinsvorsitzender Rose Taschner standesgemäß mit Krone und Schärpe, Urkunde und einem Blumenstrauß ausgestattet wurde.
Für Sie berichtete Ulrike Wilms.









