Neue Gesichter im Gemeinderat

Kategorie: Gemeinderat

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Die neu gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stellen sich vor

Wenn im Mai die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats stattfindet, werden zwei Gemeinderätinnen und sieben Gemeinderäte feierlich vereidigt werden und zum ersten Mal ihren Platz in der großen Runde im Sitzungssaal einnehmen. Acht von ihnen – Marc Bosch, Wolfram Braun, Harald Buberl, Ralf Heim, Lena Hepting, Sebastian Radlmeier, Eva Rhode und Sebastian Wimmer – wurden am 8. März in ihr Amt gewählt, der neunte – Roman Petersen – rückte am 22. März für Ozan İyibaş nach, der zum 1. Bürgermeister gewählt wurde.

Die „Neuen“ stellen sich nachstehend in einem kurzen Statement selber vor.

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Marc Bosch (BaB)

Marc Bosch (44), Unternehmer und Vater, ist nach über 12 Jahren als Zuschauer, neu im Gemeinderat und bringt seine Erfahrung aus Beruf und Ehrenamt ein.

Sein Schwerpunkt liegt auf Familien und Wirtschafts-Entwicklung. Er hilft beim Organisationskomitee für den Weltkindertag im September, arbeitet aktiv in den Elternbeiräten des Gymnasiums und der Grundschule und koordiniert die Neufahrner Schulweghelfer. Dadurch kennt er viele Themen aus dem Alltag direkt.

Wichtig sind ihm der proaktive Ausbau der Betreuungsplätze. Dazu gehören für ihn die dritte Grundschule sowie neuartige Werbe-Strategien für mehr Personal in Krippen und Kindergärten.

Seit 2019 hat Bosch gemeinsam mit allen Neufahrnerinnen und Neufahrnern einen Maßnahmen-Atlas erstellt. Die Vorschläge daraus will er Schritt für Schritt in die Arbeit im Gemeinderat einbringen.

Außerdem setzt er sich dafür ein, Neufahrn wirtschaftlich offen und zukunftsfähig aufzustellen. Unternehmen sollen klare & schnelle Rückmeldung bekommen.




Wolfram Braun (FW)

Mein Name ist Wolfram Braun und ich lebe seit vielen Jahren mit meiner Familie sehr gerne in Neufahrn. Unsere Gemeinde ist für mich längst mehr als nur ein Wohnort – sie ist zu einer echten Heimat geworden. Ich schätze das aktive Vereinsleben, die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger und das gute Miteinander, das Neufahrn auszeichnet.

Beruflich habe ich viele Jahre in internationalen Unternehmen gearbeitet und dort Verantwortung für Strategie, Organisation und große Teams übernommen. Diese Erfahrungen möchte ich nun in die Arbeit im Gemeinderat einbringen.

Meine Ziele für Neufahrn sind eine moderne und bürgernahe Verwaltung, solide Gemeindefinanzen und eine starke wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde. Mir ist wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen und gleichzeitig gute Rahmenbedingungen für Unternehmen, Arbeitsplätze und neue Ideen schaffen.

Ich freue mich darauf, im Gemeinderat konstruktiv mitzuarbeiten. Neufahrn liegt mir persönlich sehr am Herzen.




Harald Buberl (AfD)

Harald Buberl, 62 Jahre, seit 1998 in Neufahrn lebend, ist neues Mitglied im Gemeinderat. Der gelernte Kfz-Mechaniker und Kfz-Lackierer arbeitet seit 1984 bei einem Münchner Automobilhersteller – zuletzt als Programmierer für Lackierroboter. Ab September 2026 tritt er in die Altersteilzeit ein, um sich verstärkt der Kommunalpolitik zu widmen.

Buberl ist verheiratet, Vater zweier erwachsener Kinder und stolzer Opa. 2020 trat er der AfD bei – aus Sorge um die europäische Automobilindustrie.

Zu seinen Zielen zählen bezahlbarer Wohnraum durch Gemeindewohnungen, eine Poliklinik mit Notaufnahme, eine eigene Musikschule, die Verschönerung des Marktplatzes, eine Entschärfung der Bahnhofstraße sowie weniger bürokratische Vorgaben in Bebauungsplänen.

Er macht sich Sorgen wegen der unsoliden, finanziellen Situation der Gemeinde und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat zum Wohle Neufahrns.

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Ralf Heim (Grüne)

Mein Name ist Ralf Heim, Physiker, verheiratet, 2 Kinder, 68 Jahre alt.

Ich sehe die jetzige Generation in der Verantwortung, den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Auch heute brauchen wir bereits eine intakte Umwelt. In der Kommunalpolitik besteht die Möglichkeit, mich direkt vor Ort für Nachhaltigkeit einzusetzen. Als Naturwissenschaftler bin ich für die Anerkennung faktenbasierter, wissenschaftlicher Erkenntnisse, auch beim Klimawandel. Dieser lässt sich nicht durch „alternative Fakten“ oder einfaches Ignorieren wegdiskutieren, noch aufhalten. Neufahrn muss den Weg zur CO2 neutralen Gemeinde weiterverfolgen und klimaresilient werden. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist fatal, wie die aktuelle Energiekrise deutlich zeigt. Dafür werde ich mich u. a. als Gemeinderat einsetzen und Ideen einbringen. In Neufahrn gibt es mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes und geplanten Bürgersolarpark gute Ansätze, die weiterverfolgt werden müssen.




Lena Hepting (SPD)

Ich bin 28 Jahre alt und seit den Neuwahlen Mitglied der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Die Wahl zur Gemeinderätin kam für mich überraschend, da ich ursprünglich auf Platz 4 der Liste stand. Daher möchte ich mich herzlich bei den Neufahrner BürgerInnen bedanken, die mich mit 1431 Stimmen nach oben gewählt haben.

Dieses Ergebnis verstehe ich als großen Vertrauensvorschuss. Gleichzeitig zeigt es, dass sich viele Neufahrner junge Menschen wünschen, die sich aktiv in das Gemeindeleben einbringen. Mich für ein attraktives Veranstaltungsangebot einzusetzen, das junge Menschen anspricht, ist mir daher ein Anliegen. Darüber hinaus möchte ich die Stimme für Jugendliche und junge Erwachsene sein (insbesondere für Frauen), damit ihre Perspektiven in gemeindepolitischen Planungen berücksichtigt werden. Da ich ehrenamtlich im Kleintierhaus Freising tätig bin, liegt mir auch der Tierschutz am Herzen.

Bereits mit 20 Jahren habe ich eigenverantwortlich den redaktionellen Teil der Gemeindezeitung „Der Monat“ übernommen und mich nach fünf Jahren für einen beruflichen Wechsel entschieden. Seitdem studiere ich erneuerbare Energien und kann auch diesen Blickwinkel in die Gemeindearbeit einbringen.




Roman Petersen (CSU)

Roman Petersen, 36 Jahre alt, verheiratet, wohnhaft in Neufahrn. Ich freue mich, in den kommenden sechs Jahren innerhalb der CSU-Fraktion Verantwortung im Gemeinderat zu übernehmen und die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitzugestalten.

Seit mehr als 20 Jahren engagiere ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr Neufahrn als aktiver Feuerwehrmann und bekleide neben meiner Funktion als Gruppenführer seit fünf Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins.

Beruflich bin ich als Vertriebsingenieur bei einem international agierenden Unternehmen tätig.

Im Gemeinderat setze ich mich insbesondere für die Stärkung des Ehrenamts sowie eine vernünftige und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gemeinde ein.


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Sebastian Radlmeier (AfD)

Vielen Dank für all die Stimmen und für die erste Fraktion im Freisinger Landkreis. Es freut mich, mit meinen 23 Jahren an unserem Stadtbild mitgestalten zu dürfen. Politisch gepolt hat mich die Schule schon im Jugendalter, wie man uns täglich das utopisch-grünrote Weltbild aufzwingen wollte; in meinem Fall vergebens. Fraglich, ob sich die Lehrpläne inzwischen gebessert haben.

Nicht selten behalten die Leute ihre politischen Ansichten lieber für sich. So auch ich die längste Zeit; besser den Kopf in den Sand stecken, als sich unbeliebt machen. Doch eines Tages war das Maß voll, so dass ich mich 2024 entschieden habe, trotz meines Alters mitzumischen.

Und das selbstverständlich in der Alternative für Deutschland! Was seit spätestens 2015 auf dem Kopf steht, wollen wir gemeinsam wieder auf die Füße stellen – auf Bundesebene wie auch lokal.

Mit unserem Wahlergebnis können wir die noch vielerorts fehlenden Grundstrukturen unserer Partei weiter ausbauen. Hoffentlich gesellen sich uns einige patriotische Mitstreiter hinzu.




Eva Rhode (Grüne)

„Gleichwertig, aber nicht gleich“ – für mich bedeutet das: Politik soll so gestaltet sein, dass sich möglichst viele Menschen gehört und ernst genommen fühlen.

Ich möchte mich für ein barrierearmes und inklusives Neufahrn einsetzen – für eine Gemeinde, die Vielfalt als Stärke versteht und in der Zusammenhalt aktiv gelebt wird. Neufahrn hat großes Potenzial: neue Ideen, engagierte Menschen und ein gutes Wir-Gefühl. Das möchte ich stärken und sichtbar machen.

Gute Kommunikation, ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie eine sinnvolle Digitalisierung sind für mich zentrale Zukunftsthemen.

Mein Name ist Eva-Maria Rhode, ich bin 42 Jahre alt und lebe seit meinem fünften Lebensjahr in Neufahrn. Meine Motivation speist sich aus einer tiefen Verbundenheit zur Gemeinde und meiner Überzeugung für die Gemeinwohlökonomie.




Sebastian Wimmer (CSU)

Mein Name ist Sebastian Wimmer, ich bin 23 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in Giggenhausen. Beruflich arbeite ich im Familienunternehmen CW Wohncultur GmbH und studiere parallel als Werkstudent BWL im 6. Semester, aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit. Politisch engagiere ich mich als stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU Neufahrn sowie als Ortsvorsitzender der Jungen Union Neufahrn-Eching.

Mein Interesse für Wirtschaft und Politik begleitet mich seit meiner Schulzeit. Besonders während der Bundestagswahl 2021 wurde mir klar: Wer etwas verändern will, muss selbst Verantwortung übernehmen. Statt nur zu kritisieren, habe ich mich entschieden, aktiv mitzugestalten.

Als Gemeinderat möchte ich mich vor allem für eine starke lokale Wirtschaft und echte Generationengerechtigkeit einsetzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was Unternehmen brauchen, und will sie gezielt unterstützen. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass sich alle Generationen in Neufahrn wohlfühlen – von jungen Menschen über Familien bis hin zu Senioren. Mein Anspruch ist es, Politik transparent, nahbar und im direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.


 

Die neue Sitzverteilung nach der Gemeinderatswahl in der Gemeinde Neufahrn b.Freising, Endergebnis, © Gemeinde Neufahrn

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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