Tomaten, Möhren und Kartoffeln aus dem OMG-Schulgarten

Kategorie: Schulen

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Nach der Arbeit haben sich alle Beteiligten eine Brotzeit verdient. Dazu gibt es Saft aus Schulgarten-Obst!

Nachhaltiges Gärtnern mit der „GemüseAckerdemie“

Die 15 Mädchen und Jungs, die sich für das neue Gartenprojekt „GemüseAckerdemie im OMG-Schulgarten“ angemeldet hatten – eine Gemeinschaftsaktion der Wahlfächer Schulgarten und Imkern – konnten es kaum abwarten, zu Schaufel und Rechen zu greifen. Doch zuerst gab es etwas Theorie. Ackercoach Arnulf Koch zeigte erst mal die kleinen Pflänzchen und erklärte, welches Gemüse wann und wie gepflanzt werden sollte.

Die GemüseAckerdemie ist ein gemeinnütziger Verein und bietet in einem mehrjährigen Betreuungs-Programm ein Rundum-Paket. Es gibt umfangreiches Material für den Einsatz im Unterricht und auf dem Acker, die Lehrkräfte werden sowohl mit Fortbildungen, Anleitungen und Tipps sowie Hintergrundwissen unterstützt. Auch Samen und Pflänzchen werden zur Verfügung gestellt. Die Kinder erfahren viel Wissenswertes rund um Natur und Nachhaltigkeit und lernen, wie und wo das Gemüse wächst, das auf ihrem Teller landet. Es macht Freude, etwas anzubauen oder zu säen, das Ganze zu pflegen und zu erleben, wie aus einem Samenkorn ein Gemüse wird, das dann gegessen werden kann. Da probiert der eine oder andere schon auch mal was, was er ohne den eigenen Einsatz nie gegessen hätte.

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Hier wird gejätet, gepflanzt und gesät und aus dem Acker werden Gemüsebeete.

Erforderlich für die Aktion im Schulgarten war lediglich ein Acker mit abgeteilten Beeten, so dass ohne weitere Vorbereitungen gestartet werden konnte. Das Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird von Ackercoach Arnulf Koch begleitet. Saatgut und Pflänzchen wurden rechtzeitig an die Schule geschickt und am 23. April konnte es losgehen. Zwei der sieben Beete bekamen eine Mulchdecke aus Laub und Rasenschnitt, denn sie werden erst zu einem späteren Zeitpunkt belegt. In den anderen fünf wachsen u.a. Erbsen, Zwiebeln, Radieschen, Möhren und Kartoffeln, die nicht ganz so kälteempfindlich sind. Ein übersichtlicher Anbauplan zeigt, was wo nebeneinander wachsen kann. Die Anleitungen im Plan sind leicht verständlich, die Maße für den Abstand z.B. werden „so breit wie eine Kinderhand“ oder „so lang wie eine Schaufel“ angegeben. Unterstützt wurden die Kinder von „Ackerbuddies“ (freiwillige Helfer).

Brigitte Hepting ist „Ackerlehrerin“ und leitet das Projekt am Neufahrner Gymnasium. Von der AOK wird es dankenswerterweise finanziert. Dies ist sicher auch im eigenen Interesse, denn wenn Kinder ganz praktisch etwas über gesunde Ernährung lernen, sich bei der Gartenarbeit an der frischen Luft bewegen und dies gemeinsam mit anderen tun, dann wirkt sich das nachhaltig auf ihre Gesundheit aus und ihre sozialen Kompetenzen werden gestärkt.

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Brigitte Hepting, Leiterin der Aktion, Anrulf Koch und Eva-Maria Dillitz von der GemüseAckerdemie

Zurück zum Anpflanz-Workshop im OMG-Schulgarten: Die Pflänzchen waren in der Erde, die Hände wieder einigermaßen sauber, nun hatten sich die fleißigen Gärtnerinnen, Gärtner und alle, die mitgeholfen hatten, eine stärkende Brotzeit verdient. Getrunken wurde dazu Apfel-Birnen-Quitte–Saft, selbstverständlich aus eigener Produktion, nämlich aus Obst von den Bäumen im Schulgarten.

Für Sie berichtete Maria Schultz. 

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