Offenes Atelier in Neufahrn und Mintraching

Kategorie: Kultur & Bildung

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Windspiele – Wolfgang und Gabriele Matzke inmitten ihrer fantasievollen Kreationen

Künstlerinnen und Künstler luden ein

Neufahrner Künstlerinnen und Künstler öffneten am zweiten Juli-Wochenende wieder ihr Atelier für Interessierte zum Schauen, für Fragen und für Gespräche, alles spontan und sehr entspannt.

Die Zeit reichte nicht aus, um sich in allen Ateliers umzusehen, man musste sich also entscheiden. Im vhs-Pavillon konnte man die Bilder von Anna Mayer sehen, die von sich sagt: „ich liebe das freie Spiel mit Formen und Farben“. Auch Christine Schnell stellte ihre Kunstwerke dort aus, sie malt gerne Blumen, Früchte oder Landschaften mit verschiedenen Techniken.

An „Führungen einmal anders – mit KI-Unterstützung“ konnte man in der Artothek teilnehmen, ebenfalls im vhs-Pavillon und „sehr interessant“ nach Meinung der Gäste.

Amelie Asshauer zeigte in ihrem Atelier einen Bilderbogen mit anregenden Motiven auf Leinwand in Acryl und Öl, bei ihr gab es ein Mitmachangebot, und im Atelier von Hartmut Hattler konnte man Aquarelle mit Motiven aus Neufahrn und den Ortsteilen bewundern.

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Die Mintrachinger Künstlerinnen Petra Schmitt und Ingrid Schöfer zeigten ihre Werke gemeinsam. Bei ihrer Arbeit mit verschiedenen Materialien entstehen Skulpturen, Schalen und Vasen. 

Marina Huber malt mit Acrylfarben in Aquarelltechnik. Sie nahm und nimmt noch immer an Kursen und Workshops teil, denn ihre Devise lautet: „Man lernt nie aus!“ Wenn sie über ihre Bilder spricht, spürt man, dass sie mit viel Herzblut dabei ist und wie intensiv sie den Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Bild durchlebt. Ihr Atelier ist, zumindest im Sommer, die Terrasse, ihre Motive findet sie in der Natur. Da lag es nahe, dass sie ihre Bilder, die meistens sehr groß sind, auch im Garten ausgestellt hat. Manchmal druckt sie Kunstkarten und verkauft sie für die Peter-Maffay-Stiftung, die Angebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche bietet. Dort veranstaltet sie gelegentlich auch Workshops.

Betritt man den Garten von Wolfgang und Gabriele Matzke, fühlt man sich fast in eine andere Welt versetzt, es blinkt und blitzt und alles ist in Bewegung, fantasievolle Gebilde drehen sich im Wind, ein farbenfroher Wetterhahn zeigt die Windrichtung, an der Hecke lehnt eine überlebensgroße Katze aus Metall. Wolfgang Matzke fertigt seit einigen Jahren exklusive Windspiele und Gartendeko, oft werden die Motive auch nach den Wünschen der Kunden hergestellt. Da kann es schon mal ein Hubschrauber sein oder zwei große Eulen, die sich mit dem Wind bewegen. Die Kunstwerke sind aus Edelstahl, Messing, Kupfer oder Aluminium lackiert. Wer mehr darüber wissen möchte, findet viel Schönes auf der Homepage von Wolfgang Matzke www.garten-und-windspiele.de

Der Konzeptkünstler, Maler und Poet Andreas M. Sames verbindet seine Bilder mit eigenen Gedichten. Er hatte in seinen Garten in der Kleingartenanlage eingeladen, wo sich seine Kunstwerke harmonisch in die Natur einfügten. In einer gemütlichen Kaffeerunde fand dort ein entspannter Austausch über Kunst und Kunstwerke statt.

Mit den beiden Künstlerinnen Maja Jiranek und Elfriede Kirschner hat sich Andreas M. Sames zu der Künstlergruppe ANELMA zusammengefunden, die „die Grenzen der Kunst verschiebt“, wie es auf ihrer Website zu lesen ist.

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Auch Maja Jiranek konnte man beim Offenen Atelier über die Schulter schauen, sie zeigte im Mesnerhaus abstrakte Kunst in Mixed-Media-Technik.

Dass ANELMA Grenzen verschiebt und was dabei Interessantes entsteht, sieht man an ihren Werken, die zeitweise im Mesnerhaus hängen, ihre Ausstellungen in Neufahrn und in anderen Orten sind gut besucht.

„Wir ergänzen uns gut“ sagt Elfriede Kirschner. Bei ihr stand lange das Modellieren im Vordergrund, doch seit geraumer Zeit ist es eher das Malen, „mehr und mehr abstrakt“. Als ihr jedoch kürzlich beim Aufräumen eine Portion Ton in die Hände fiel, kam die Lust zum Modellieren zurück. Nun ist sie gespannt, wohin sich das entwickelt. In ihrem Garten verstecken sich die Kunstwerke zwischen Büschen und Blumen. Sie verkauft viele ihrer Werke, aber „manche Figuren geb‘ ich nicht her!“ Das ist insbesondere der Fall, wenn ihr der Rakubrand (traditionelle japanische Brenntechnik) bei einer Figur besonders gut gelungen ist.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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