Spannende Fledermaus­führung mit Alfons Aigner

Kategorie: Veranstaltungen

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Mit vielen Fotos stimmt Alfons Aigner die Teilnehmer an der vhs-Führung auf das Thema „Fledermäuse“ ein

Wie viele Ohren hat die Fledermaus?

Wie viele Ohren hat die Fledermaus? Die Kinder wussten es: Zwei natürlich. Aber da diese relativ groß und faltenreich sind, sieht man das nicht immer auf Anhieb und deshalb war die Frage gar nicht so abwegig, die Alfons Aigner zu Beginn der vhs-Führung an die Teilnehmer gestellt hatte. Dass Fledermäuse meist in abgestorbenen Bäumen, in Kirchen und auf Dachböden wohnen, wussten die meisten. Doch warum hat die Fledermaus so große Ohren? Wie groß ist eine Fledermaus? Wie entdeckt und fängt sie ihre Nahrung? Wie ist das, wenn sie Nachwuchs bekommt? Was sind Fledermaus-Wochenstuben? Hat eine Fledermaus Feinde? Und wenn ja, welche? Trinkt sie tatsächlich Menschenblut?
16 verschiedene Fledermausarten gibt es im Landkreis Freising, und da sich an diesem Abend vorerst keine einzige blicken ließ, war es hilfreich, dass Alfons Aigner große Bilder dabei hatte und zu jeder Fledermausart etwas Interessantes berichten konnte.

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Aigner, seit rund 30 Jahren beim LBV (Landesbund für Vogelschutz), hat sich auf Fledermäuse spezialisiert und ist zudem als ehrenamtlicher Naturschutzwächter aktiv. Er ist ein gefragter Berater, wenn alte Häuser abgerissen oder saniert oder Bäume gefällt werden sollen, in denen Fledermäuse leben, und er ist ein erfahrener Pfleger für verletzte Fledermäuse. Nahezu jede Frage zu „seinem“ Thema kann er beantworten, dabei verschweigt er jedoch nicht seine Besorgnis über die Reduzierung der Bestände, weil es zunehmend weniger Nistmöglichkeiten gibt bzw. weil die Umweltbedingungen das Nahrungsangebot verringern.

Spannend und mit viel Humor erzählte er viel Wissenswertes über die kleinen Säugetiere und räumte bei der Gelegenheit mit so manchem Gerücht über sie auf. Die 29 Teilnehmer, darunter 13 Kinder und Jugendliche, die am 11. September bei der Führung in den Isarauen dabei waren, hörten alle sehr aufmerksam zu und hatten jede Menge Fragen. Und dann zeigten sie auf einmal ganz aufgeregt mit den Fingern nach oben, denn da ließen sich dann endlich doch noch ein paar der schwarzen Flitzer am nächtlichen Himmel sehen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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