Der OGTS-Baum ist fertig. Gestaltet wurde er von den Kindern der OGTS, Ingrid Schraml-Huber und Brigitte Hepting (hintere Reihe) sowie den beiden starken Männern Alfred Lindner und Hans Hepting.
Schülerinnen und Schüler gestalten einen OGTS-Baum
Wer sagt, dass man einen Maibaum nur im Mai aufstellen darf? Die Schülerinnen und Schüler der OGTS (Offene Ganztagsschule) am OMG hatten sich als Frühjahr/Sommer-Kunstprojekt die Gestaltung eines Maibaums vorgenommen. Sie machten sich nicht nur viele Gedanken, sondern auch viel Arbeit, denn der Baum sollte ein sichtbares Zeichen sein für die Gemeinschaft, die Vielfalt und das gute Miteinander. Unterstützt wurden sie von der Leiterin der OGTS, Inge Schraml-Huber, und Brigitte Hepting, die das Projekt Schulgarten betreut. Zwar wird für einen traditionellen Maibaum immer ein großer Baum im Wald gefällt, doch in diesem Fall ergab sich eine nachhaltigere Methode: Im Familienfundus von Brigitte Hepting befand sich ein Baum, einst wohl ein Telegrafenmast, später ein Hochzeitsbaum und nun, in seinem dritten Leben, als OGTS-Baum. Schilder gehören unbedingt zu einem Maibaum. Sind normalerweise verschiedene Handwerksbetriebe darauf zu sehen, so sollten es beim OGTS-Baum Symbole sein für das, was den Kindern wichtig ist. Gemeinsam wurde überlegt und beschlossen, dass am Baum vier Schilder mit Motiven der gemeinsamen Interessen angebracht werden sollen: Lernen, Freizeitprogramm, Schulgarten und die gute Gemeinschaft an der Schule. Zwei weitere Schilder sollten zeigen, wer hinter dem Ganzen steht: eines mit dem von den Kindern entworfenen OGTS-Wappen und ein Schild mit dem OMG-Logo.
Mit viel Eifer und Kreativität machten sich die Mädels und Jungs an die Arbeit. Es wurde geplant, gemessen, genagelt, gemalt. Der Stamm wurde mit dem traditionellen blau-weißen Band verziert – eine sehr knifflige Aufgabe. Die bayerische Raute bildete oben den Abschluss. Der traditionelle Kranz durfte nicht fehlen, er wurde mit blau-weißen Rautenbändern geschmückt und an der Spitze angehängt. Am 15. Juli sollte das Prachtstück im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Wiese neben dem Schulgarten aufgestellt werden. Leider regnete es ausgerechnet dann und so wurde die Feier kurzerhand in die Aula verlegt. Hier wurde der Baum feierlich enthüllt und allgemein bewundert.
„Mit diesem OGTS-Baum setzen wir ein starkes Zeichen für ein freundliches Miteinander, für das Lernen über den Unterricht hinaus und für eine Schule, an der sich alle willkommen fühlen dürfen.“ Mit diesem Leitsatz für den Baum, der hoffentlich viele Jahre auf der Wiese im Schulgarten stehen wird, beschloss Brigitte Hepting den offiziellen Teil. Anschließend waren die Schülerinnen und Schüler der OGTS, Lehrkräfte, Direktor Dr. Bäumel, Vertreter des Elternbeirats und des Fördervereins sowie die an diesem Tag zu Besuch weilenden Gäste aus den USA zu einer kräftigen bayrischen Brotzeit eingeladen, denn die darf bei einer echten Maibaumfeier auf keinen Fall fehlen.
Für Sie berichtete Maria Schultz.












