Hanna Pfannes startet stark in die ersten beiden Bundesliga-Rennen 2026 

Kategorie: Sport

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Hanna Pfannes in Aktion.

Der Juni stand bei der Neufahrner Triathletin Hanna Pfannes ganz im Zeichen der 2.  Bundesliga

Gleich zwei Rennen im Abstand von nur einer Woche standen für die 22-jährige, die für den MRRC München startet, auf dem Programm.
Bei beiden Rennen ging es für die 64 Athletinnen der 2. Bundesliga Süd über die Sprintdistanz, d. h. 750m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen. Für jeden der 16 Vereine starten jeweils 4 Athletinnen, wobei die Platzierungen der besten 3 addiert werden und als Mannschaftsergebnis in die Wertung eingehen.

Nach Pfannes Ironman 70.3 WM-Qualifikation Ende Mai, hieß es deshalb, das Training von Langstrecke auf Sprint umzustellen, um genügend Spritzigkeit für die schnellen, kurzen Distanzen zu bekommen. Auch die Wechsel zwischen den Disziplinen spielen hier eine größere Rolle, um nicht wertvolle Sekunden zu verlieren..

Bei beiden Rennen herrschten Temperaturen von über 35 Grad, was für die Athletinnen eine große Herausforderung darstellte.

Das erste Rennen fand im Rahmen des Memmert – Rothsee – Triathlons statt. Leider gelang Pfannes hier kein besonders gutes Schwimmen. Sie kam als 18. aus dem Wasser und verpasste damit den Anschluss an die erste Radgruppe. Erst als 40. kam sie nach dem Rad zurück in die Wechselzone. Dort konnte sie aber gut und schnell in die Laufschuhe wechseln und auf die 5km Laufstrecke starten. In einer furiosen Aufholjagd machte sie Platz um Platz gut und lief am Ende auf Platz 18 ins Ziel. In der Mannschaftswertung verpasste der MRRC mit Platz 4 ganz knapp das Stockerl.

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Am nächsten Wochenende gastierte die 2. Bundesliga beim TenneT POWERTRIATHLON in Trebgast.
Hier gelang Hanna ein deutlich besseres Rennen. Mit der 8-besten Schwimmzeit konnte sie in einer ca 15-köpfigen Führungsgruppe auf die Radstrecke gehen. Obwohl Hannas schwächste Disziplin das Rad ist, konnte sie an diesem Tag alle Kräfte mobilisieren und mit dem 5.-besten Radsplit und einer Durschnittsgeschwindigkeit von 40km/h die 20km zurücklegen. Auf der abschließenden Laufstrecke musste sie der Hitze noch ein wenig Tribut zollen, aber kam freudestrahlend als 9. ins Ziel..

Diese beiden Rennen zeigen, dass sie auch über die Sprintdistanz in der Spitze der 2. Bundesliga mitmischen kann.

Besser zu Hause fühlt sie sich aber dennoch über die Mitteldistanz, auf die sie sich jetzt bis Mitte September auf die WM in Nizza vorbereiten wird.

Für Sie berichtete das Neufahrner Echo.

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