Endlich! Kicken erlaubt

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Damen des FC Neufahrn wieder im Training

Sie sind hübsch, sie sind sportlich, sie sind heiß und … dürfen wieder ran. Nach der wochenlangen Spiel- und Trainingspause, kann das Runde wieder ins Eckige, auch bei den sympathischen Damen des FC Neufahrn. In normalen Spielbetriebszeiten gilt es, das Leder bestmöglich und oft ins gegnerische Tor zu kicken. In der Sars-CoV-2-Gegenwart begnügt sich Frau schon damit, überhaupt wieder ins (eingeschränkte) Training zu dürfen: „Es fühlt sich einfach sehr, sehr schön an, wieder mit dem Team auf dem Rasen zu sein“, sagt Johanna Brandstetter mit einem strahlenden Lächeln.

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Fußball lebt vom Team

Mit 17 Jahren ist die angehende Groß- und Außenhandelskauffrau eine der jüngsten im Team. Dennoch ist die Auszubildende während des Shutdowns diszipliniert und hält sich fit, frei nach dem Motto: „Gib dem Corona-Speck keine Chance und bleib am Ball“. „Ich bin Joggen gewesen und Inliner gefahren. Aber es gab auch eine Zeit, da hab´ ich nichts gemacht, ich hatte einfach keine Lust alleine“, gibt sie offen zu. Mannschaftskollegin und Lehramtsanwärterin Melanie Lehmann (27) bestätigt: „Ich war eine Zeitlang fast jeden Tag Joggen und dann kam der Knick, ich hatte keine Motivation mehr. Irgendwann habe ich mich wieder aufgerafft.“ Coach Danilo Zimmermann bleibt in dieser frustrierenden Phase gelassen, schließlich ist Fußball Teamsport: „Wir sind teilweise über Lauftracking-Apps miteinander verbunden, da konnte ich sehen, dass sie etwas gemacht und sich motiviert haben. Aber ich habe mich zurückgehalten und nicht gesagt, dass sie dies oder jenes machen müssen.“

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Distanz im Spiel

Obwohl die Mädels auf dem vorletzten Platz der Tabelle stehen, will Zimmermann keinen unnötigen Druck aufbauen. „Mir ist hauptsächlich „Socializing“ und das Miteinander wichtig, dass wir uns wiedersehen und den Zusammenhalt stärken, weniger gezielte Übungen. Damit fangen wir drei bis vier Wochen vor dem Start an.“ Nach derzeitigem Stand, geht es mit den Spielen nicht vor den Herbstmonaten los, die laufende Saison ist verlängert bis zum kommenden Frühjahr, sozusagen eine „extended version oder special edition“. „Natürlich wird es sich komisch auf dem Platz anfühlen. Wir sind jetzt Abstandsregeln gewohnt, das ist eine Hemmschwelle. Ich bin Abwehrspielerin, da stehe ich oft in der Ecke und „Kuschele“ quasi mit der Gegnerin“, beschreibt Laura Amann, den virusbedingten Zwiespalt. Der 25-Jährigen, die gerade an ihrer Doktorarbeit in Lebensmitteltechnologie arbeitet, ist aber bewusst: „Das wird sich nicht allzu schnell ändern, weil es nun einmal noch keinen Impfstoff gibt, aber Angst habe ich nicht.“

 

Girls prefer gentlemen

Bis die Damen-Elf um den Klassenerhalt kämpfen können, genießen sie es mit viel Spaß, sich in der Gemeinschaft zu bewegen, wenngleich mit beinahe wöchentlich neuen Regeln: „Sie sind immer an das aktuelle Geschehen angepasst. Inzwischen können wir mit bis zu 20 Leuten arbeiten. Das hilft sehr, aber die Mädels dürfen die Bälle nur am Fuß haben und andere Geräte gar nicht berühren“, sagt Danilo Zimmermann und weiht schmunzelnd ein: „Neben einer von mir bestimmten Spielerin, die ich sogar in einer Liste eintragen muss, bin ich der einzige, der die Bälle und die Hütchen für die Damen schleppen darf.“

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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