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Die Freiwillige Feuerwehr in Fürholzen freut sich auf Nachwuchs

Nachwuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr Fürholzen sehr willkommen

Rund 450 Menschen leben in Fürholzen. Dennoch: wenn es brennt, benötigt auch der kleine Ortsteil der Gemeinde eine funktionierende Feuerwehr: „Wir sind als First Responder geeignet, aber auf die Unterstützung der größeren umliegenden Feuerwehren angewiesen. Allerdings haben wir exzellente Ortskenntnisse und können den Anfang machen“, verdeutlicht Vorstand Christian Bachmeier die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Fürholzen. „Wenn wir das nicht tun, wer macht es dann?“, stellt er die wichtige Frage.

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Einsatz an der Werbetrommel
25 Aktive leisten Dienst an der Spritze, darunter mit enormem Aufwand vier neue, resümiert Christian Bachmeier auf der Jahreshauptversammlung. Es sind keine ganz jugendlichen Gesichter, sondern gestandene Männer ab 30 Jahren, die das Team verstärken: „Sie stehen bereits mitten im Leben, Beruf und haben teils Familie“, führt Bachmeier aus. Drei seien Zugezogene durch Heirat mit Ortsansässigen, zwei können mit einer Feuerwehr-Vergangenheit aufwarten. „Wir haben im Ort nicht das riesige Reservoir, aus dem wir schöpfen könnten“, nennt der Feuerwehrvorsitzende den Grund für den Nachwuchsmangel. „Nachdem sich lange nichts getan hat, haben wir alle Hebel bewegt“, berichtet Bachmeier. „Theoretisch haben wir noch ein paar Anwärter in der Hinterhand, die aber momentan aufgrund von Schule oder Ausbildung nicht dazu kommen wollen, mit viel Glück nächstes Jahr.“

Pflichtbewusstsein für das Ehrenamt
Das wirkt sich indirekt auf die Neuwahlen der Kommandanten und der Vorstandschaft aus, die Bürgermeister Franz Heilmeier leitet. Auch Kreisbrandinspektor Helmut Schmid ist anwesend. Das Motto der Stunde lautet: „Alt ist neu“. Denn Stefan Knoll bleibt Erster Kommandant, Leonhard Bergmayr Zweiter. Zudem zeichnen im Verein zeichnen weiter Christian Bachmeier als Vorstand, Christian Roosrainer (Stellvertreter) , Bernhard Huber (Schriftführer), Christian Knoll (Kassier) und Erwin Lindermeier als Gerätewart verantwortlich: „Wir haben und mussten uns fast erneut für die Ämter zur Verfügung gestellt“, erklärt Bachmeier pflichtbewusst und vertieft das Problem: „Derzeit sind zu wenig Leute da. Zudem braucht es Erfahrung und eine bestimmte Ausbildung, um leitende Posten übernehmen zu können.“

„Aber wenn wir das nicht tun, wer macht es dann?“

Christian Bachmeier, Vorstand Freiwillige Feuerwehr Fürholzen

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Lösungsansatz
Schon seit 12 Jahren lenkt Christian Bachmeier nun die Geschicke des Vereins: „Ich würde gerne kürzer treten, mache aber sechs Jahre weiter. Wir müssen den Nachwuchs fi t machen, damit sie in die erste Reihe vorrücken können. Wir freuen uns sehr auf weitere Neue.“ Solange dies nicht passiert sei, könne niemand sagen: „Ich höre auf und schmeiße hin. Es wäre keiner da, der übernehmen könnte“, so Bachmeier. Entspannung der Lage soll ein Ausbildungsprogramm für die frischen Kameraden bringen. „Zusammen mit den Kollegen aus Hetzenhausen absolvieren sie Schulungen.“ Konkret bedeutet das 120 Stunden, in denen sich die Anwärter mit Erste Hilfe, Leistungsprüfungen und einigem mehr beschäftigen. Wer das erfolgreich absolviert, kann die Ausbildung zum Truppenführer hintenan hängen. Es ist die Voraussetzung, um zum Kommandanten aufsteigen zu können. G´scheit oder gar nicht Leonhard Bergmayr bringt das Ehrenamt auf den Punkt: „Eintritt und Austritt sind freiwillig, alles dazwischen ist mehr oder weniger Pfl icht.“ Wer sich für die Feuerwehr entscheidet, muss mitmachen. „Nur Mitglied um Mitglied zu sein können, davon haben wir nichts. Wir müssen uns auf die Leute verlassen können“, stellt Bachmeier klar. Verlässlich ist seit 25 Jahren Christian Knoll im Dienst, weiß Bachmeier: „Er darf dann zum traditionellen Empfang im Landratsamt mit anschließendem Essen.“

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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