Sicherer Weg ins Badevergnügen

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Der neue Handlauf als Einstiegshilfe in den See, vorgestellt von (li.) Bürgermeister Franz Heilmeier, Jörg Ehrhardt (Metallbau Ehrhardt), Johann Unger (Bauhof) und (re.) Initiatorin Monika Kramer, Bauhofleiter Wolfgang Huber, Manfred Kramer und Matthias Mayerhofer (Bauhof).

Aufmerksame Bürgerin initiiert Handlauf in den Mühlsee

Ein erfrischendes Bad im Mühlsee ist meistens ein Vergnügen. Ist man jedoch schon etwas älter und tastet sich langsam ins Wasser, hat vielleicht auch ein Problem mit dem Gleichgewicht, dann kann das schon eine wacklige Angelegenheit werden.
Dies fand auch die Neufahrner Physiotherapeutin Monika Kramer. Ihrer Meinung nach wäre ein Handlauf eine sichere Möglichkeit, um ins Wasser und wieder heraus zu gelangen. Ihren 70. Geburtstag nahm sie deshalb zum Anlass, sich mit diesem Wunsch an die Gemeinde zu wenden.

Bürgermeister Franz Heilmeier gab das Anliegen von Frau Kramer an Bauhofleiter Wolfgang Huber weiter, mit der Bitte, dies „wohlwollend“ zu prüfen. „Eigentlich ein klassisches Bürgerhaushaltprojekt“, meinte der Gemeinde-Chef, „angestoßen von einer aufmerksamen Bürgerin.“ Doch da der Handlauf der Sicherheit am Badesee dient, war es in diesem Fall möglich, Anschaffung und Montage aus Haushaltsmitteln zu bestreiten.

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Hergestellt wurde der Edelstahlhandlauf von der Firma Metallbau Ehrhardt in Eching und aufgebaut von den Mitarbeitern des Neufahrner Bauhofs. Die Kosten beliefen sich auf rund 4000 Euro. Die Installation war allerdings nicht ganz einfach, denn die Betonfundamente mussten teilweise im Wasser angebracht werden. Zu guter Letzt spielte dem Ganzen dann auch die anhaltende Trockenheit noch einen Streich, denn der Wasserspiegel war derart abgesunken, dass es nötig war, den Handlauf noch ein Stück weiter als vorgesehen in den See hinein zu verlängern.

Zu finden ist die Einstieghilfe auf der Ostseite des Mühlsees in Höhe des Volleyball-Platzes. Da sie voraussichtlich eher von älteren Personen benutzt werden wird, war es sinnvoll, sie etwas abseits von dem Bereich zu platzieren, auf dem sich normalerweise Kinder und Familien aufhalten.

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Initiatorin Monika Kramer freute sich sehr, dass ihre Idee aufgegriffen und umgesetzt wurde und sie nützte auch die gute Gelegenheit, dass sowohl Bürgermeister als auch Bauhofleiter bei der offiziellen Inbetriebnahme am 28. Juli anwesend waren, um gleich noch ein paar weitere Verbesserungsvorschläge an den Mann zu bringen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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