Barockmusik in der Pfarrkirche Massenhausen

Kategorie: Veranstaltungen

Jetzt teilen:

ne-neufahrn-abschiedskonzert-2022

Konzert der Chorgemeinschaft Massenhausen-Giggenhausen im November 2022

Chorleiter Maximilian Nockmann verabschiedet sich mit Werken von Bach und Jommelli

Die Chorgemeinschaft Massenhausen-Giggenhausen hatte am 20. November zu einem Konzert in die Pfarrkirche in Massenhausen eingeladen, dessen Programm größtenteils auf diesen Tag im Kirchenjahr abgestimmt war: Totensonntag. Vielleicht hatte aber auch manches der traurigen Stücke damit zu tun, dass dies das Abschiedskonzert von Chorleiter Maximilian Nockmann war, denn er verlässt zum Jahresende nach fast acht Jahren als Kirchenmusiker die Pfarrgemeinde Massenhausen und damit die Chorgemeinschaft, um sein Studium zu beenden.

Werbung

Mit Präludium und Fuge in h-moll, BWV 544, einem Werk, das Johann Sebastian Bach im Jahr 1723 in Leipzig komponiert hatte, eröffnete Max Nockmann an der Orgel das Konzert. Bach war auch der Komponist der Motette „Jesu meine Freude“, aus der die Chorgemeinschaft für diesen Abend vier Choräle ausgewählt hatte.
Im Mittelpunkt des Konzerts stand die Kantate „Ich habe genug“ (im Original „Ich habe genung“), ebenfalls von J.S. Bach. Maximilian Nockmann konnte dafür den Bassbariton Minari Urano gewinnen, festes Mitglied im Chor der Bayer. Staatsoper und Dozent für Gesang an der Hochschule für Musik. Gemeinsam mit einem Barockensemble bestehend aus Angelika Fichter, Tamara Mersetzky, Friederike Eglhuber, Clara Eglhuber, Vanessa Lorenz, Simon Müller und – sehr eindrucksvoll – Alexandra Hajdu (Barockoboe) nahm Minari Urano das Publikum auf eindringliche Weise mit in die Gedankenwelt von Simeon, dessen einziger Wunsch es war, zu sterben, nachdem er den Heiland erblickt hat.

Werbung

Letztes Werk des Abends war die Missa pro defunctis von Niccoló Jommelli, der dieses Requiem im Jahr 1756 komponierte. Beeindruckt hat dabei vor allem das ruhige „Requiem aeternam“, das die Chorgemeinschaft sehr zart und stimmungsvoll zu Gehör brachte.

Das Publikum, das sowohl den Kirchenraum als auch die Orgelempore gut gefüllt hatte, bedankte sich bei den Mitwirkenden mit anhaltendem Beifall. Als Zugabe erklang zum Schluss dann noch einmal der Beginn des Requiems von Jommelli.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

Jetzt teilen:

Sie haben eine Frage oder eine Meinung zum Thema? Verfassen Sie gerne einen Kommentar!
Bitte beachten Sie unsere geltenden Kommentar Richtlinien, mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Das könnte Sie auch interessieren:

Im Blickpunkt:

Zufällig interessant?

Neueste Meldungen:

Werbung

Menü