Die Kraft des Kerzenlichts

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„Liebe kann auch bedeuten, Abstand zu halten“ Eindringliche Worte von Ernest Lang, Vorstand des Heimatvereins

Adventsandachten mit Volksmusik in St. Franziskus

Ernest Lang, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, zählte auf, was heuer alles nicht sein kann, nicht sein darf: kein Christkindlmarkt, kein Adventsstandl, keine Gottesdienste in der Alten Kirche und in Mintraching – stattdessen Abstand halten, auf Distanz gehen. Liebgewordene Traditionen in der Vorweihnachtszeit mussten wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Auch das traditionelle Adventssingen im Franziskussaal, in den vergangenen Jahren für viele Bürgerinnen und Bürger ein fester Termin im Advent, konnte nicht stattfinden.
Stattdessen hatte die katholische Pfarrei St. Franziskus gemeinsam mit dem Heimatverein am 3. und 4. Adventssonntag zu einer Andacht eingeladen, die von Pfarrer Wolfgang Lanzinger und Ernest Lang gestaltet wurde. Nur 65 Personen durften jeweils an den markierten Plätzen mit großem Abstand sitzen, die Maske war obligatorisch, es gab kein gemeinsames Singen.

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Eigenartig still war es in der halbdunklen Kirche, kein Flüstern, kein Rascheln – eine ungewohnte Atmosphäre. Ein tröstliches Licht in der Dunkelheit kam dennoch von den vielen Kerzen, die auf allen Bänken verteilt waren. Ernest Lang las bekannte Szenen aus dem Neuen Testament vor, die von der Zeit vor Christi Geburt berichten: Verkündigung durch den Engel Gabriel, Marias Besuch bei Elisabeth.
Mit eindringlichen Worten kam er anschließend auf die Gegenwart zu sprechen. „Gibt uns Corona nicht die Chance, uns auf das Wesentliche von Weihnachten zu besinnen?“, fragte er und legte den Anwesenden ans Herz, Weihnachten als Botschaft der Liebe zu sehen: „Manchmal kann Liebe auch bedeuten, zu verzichten und Abstand zu halten.“

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Mit weihnachtlicher Volksmusik begleiteten die Mintringer Musikanten die Andacht am 3. und die Neufahrner Henahof-Musi am 4. Adventssonntag. Die Kollekte der beiden Andachten kommt der Neufahrner Sozialstation zugute.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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