Neujahrskonzert mit Cobario – ein starker Start nach der langen Kulturpause

Kategorie: Kultur

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Das Trio Cobario – eine gelungene Melange aus zwei Gitarren, einer Geige und etwas Wiener Schmäh

Endlich sind Kulturveranstaltungen wieder erlaubt und endlich konnte auch das Neufahrner Neujahrskonzert stattfinden. Das lange Warten hatte sich gelohnt, denn die erste Veranstaltung nach der langen Pause war ein Knüller! Zwei volle Stunden unterhielt das Trio Cobario das Publikum in der Aula des OMG mit einem „Best of“. 15 Jahre Bandgeschichte, Auftritte in 30 Ländern – das ergibt eine Fülle von musikalischen Anregungen! Herwigos (Herwig Schaffner, Geige, Klavier), El Coba (Jakob Lackner, Gitarre) und Giorgio Rovere (Georg Aichberger, Gitarre) nahmen das Publikum an diesem Abend mit auf eine Reise um die Welt und starteten temperamentvoll in Spanien. „Wer sich traut, schließt die Augen“ empfahl der Gitarrist El Coba vor dem nächsten Stück. Ein guter Rat, um sich ohne Ablenkung bei „Seven Seas“ mit traumhafter Musik über die sieben Weltmeere treiben zu lassen.

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Die drei Vollblutmusiker spielten und sangen nicht nur eine eindrucksvolle Mischung aus selbstkomponierten Stücken. Mit Charme und Wiener Schmäh streuten sie die Entstehungsgeschichte des einen oder anderen ihrer Werke ein und erzählten von manchem kuriosen Reiseerlebnis, wie z.B. von der rumänischen Hochzeit, die ihnen zwar den Schlaf raubte, wo ihnen dafür aber nach dem zehnten Schnaps die ältere Schwester der Braut angeboten wurde. Sie ließen mit ihrer Musik die Zuhörerinnen und Zuhörer in Nizza am Strand promenieren und entführten sie in die Einsamkeit der schottischen Highlands.

Cobario – ein im wahrsten Sinne des Wortes gut eingespieltes Team: drei Virtuosen sowohl im Umgang mit den Instrumenten als auch mit Worten, die sich mühelos die Pointen zuwarfen und die Gäste zum Lachen, zum Mitklatschen und zum Träumen motivierten.

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„Prosit Neujahr“ mitten im Sommer! Das begeisterte Publikum wollte noch mehr hören und erklatschte sich mehrere Zugaben. Zum Schluss des Abends servierte Cobario noch ein feuriges „Gulasch“, für das sich die Gäste mit lauten Bravo-Rufen und tosendem Applaus bedankten.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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