Energiewende – sichtbar gemacht mit dem EnergieMonitor

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Der EnergieMonitor wird vorgestellt: (v.li) Johannes Mahl (Zweckverband Neufahrn/Eching), Lena Herrmann (Klimaschutzmanagement Eching), Anton Hirsch (Gebäudemanagement Eching), die beiden Bürgermeister Sebastian Thaler (Eching) und Franz Heilmeier (Neufahrn), Dominik Schwindl (Klimaschutzmanagement Neufahrn) und Josef Bestle (Bayernwerk Netz GmbH)

Wie wird unser Strom erzeugt? Wieviel wird verbraucht?

Wie sieht es in Neufahrn eigentlich mit der Energiewende aus? Wie viel Energie wird regenerativ erzeugt? Wer verbraucht wie viel? Antwort auf diese Fragen gibt der EnergieMonitor, der einen gut verständlichen und transparenten Überblick über die Energieerzeugung und den Verbrauch im Ort ermöglicht. Mit dem EnergieMonitor, der von der Bayernwerk Netz GmbH entwickelt und getestet wurde, wird die lokale Energiebilanz übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Damit haben interessierte Bürgerinnen und Bürger sowohl Erzeugung als auch Verbrauch von Energie im Blick und können gleichzeitig sehen, wie weit die Energiewende im Ort bereits umgesetzt wird.

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Der EnergieMonitor, den es im Landkreis außer in Neufahrn und Eching nur noch in Hallbergmoos gibt, wurde vor kurzem der Presse vorgestellt. Josef Bestle von der Bayernwerk Netz GmbH erläuterte die unterschiedlichen Funktionen der Website. So findet man auf der linken Hälfte die regenerativ erzeugte Energie im Zweckverband Neufahrn/Eching, aufgeteilt in einzelne Erzeugungsarten wie Biomasse, Photovoltaik oder Wasserkraft. Wären Windkraftanlagen vorhanden – die, wie bekannt, von der Flugsicherung nicht genehmigt wurden – so wären auch dafür das entsprechende Symbol und Daten vorhanden. Auf der rechten Hälfte stehen die Verbrauchsangaben. Alle Daten sind Viertelstundenwerte, die Angaben für größere Betriebe sind real, die Zahlen für private Haushalte und kommunale Anlagen (Schulen etc.) sind teilweise hochgerechnet. man darf jedoch davon ausgehen, dass die Zahlen relativ genau sind.

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In der Darstellung ist deutlich erkennbar, dass die Erzeugung regenerativer Energie stark von Wetter und Tageszeit abhängt. An trüben Tagen wird wesentlich weniger Energie produziert als bei Sonnenschein. Deshalb wäre es z.B. sinnvoll, Haushaltsgeräte wie z.B. Waschmaschinen und Trockner insbesondere dann einzuschalten, wenn besonders viel regenerative Energie vorhanden ist, d.h. wenn die Sonne scheint – für alle Bürgerinnen und Bürger eine Möglichkeit, an der regionalen Energieversorgung mitzuwirken. Würden weitere Photovoltaikanlagen errichtet, könnte dieser Anteil noch erhöht werden.

Es lohnt sich also, die Website https://energiemonitor.bayernwerk.de/neufahrn-eching zu öffnen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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