Landjugend lässt Tradition aufleben
Ein Hauch von Nostalgie wehte dieser Tage über ein Weizenfeld im Süden von Neufahrn: Statt moderner Mähdrescher kam ein historischer Binder zum Einsatz – ein Gerät, das vor über 70 Jahren zur Getreideernte verwendet wurde. Unter der fachkundigen Anleitung von Bauernverbandsobmann Hans Pleßl und Markus Funke vom Heimatverein hatte die Landjugend das alte Gerät liebevoll restauriert und erfolgreich in Betrieb genommen.
Die Aktion stieß auf großes Interesse und Begeisterung bei den Zuschauern, die einen seltenen Einblick in die Landwirtschaft vergangener Zeiten erhielten. Doch damit ist die Reise in die Vergangenheit noch nicht zu Ende: Am 28. September wird die historische Getreideernte bei der Herbstdult in Neufahrn fortgesetzt. Dort zeigen die Landjugend und der Heimatverein, wie das Korn bis in die 1960er Jahre mit dem Dreschflegel oder einer Dreschmaschine vom Stroh getrennt wurde.
Ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt – und eine wertvolle Erinnerung daran, wie viel sich in der Landwirtschaft verändert hat.
Für Sie berichtete das Neufahrner Echo.
Fotos: Ernest Lang













