Sicher über die Straße – sicher in die Schule

Kategorie: Schulen

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Die Neufahrner Schulweghelferinnen (hier Renate Zangenfeind) sorgen für einen sicheren Schulweg.

Schulweghelfer wünschen sich Verstärkung

Was motiviert eigentlich Renate Zangenfeind, Inge Preitnacher und Wilma Shearin, sich seit elf Jahren bei Wind und Wetter an fast jedem Schultag an den Zebrastreifen oder an den Straßenrand zu stellen, um Autofahrer mit der Kelle aufzuhalten, damit die Schulkinder sicher über die Straße gehen können? „Wir haben selber Kinder und Enkelkinder und wir wissen, wie wichtig es ist, dass jemand da ist, der gerade den Kleinen Sicherheit gibt,“ sagt Renate Zangenfeind. Inge Preitnacher steht meistens vor der Fürholzer Schule und sie weiß aus Erfahrung, dass gerade hier jeden Morgen nicht nur viele Kinder die Straße überqueren, sondern dass auch noch jede Menge Autos, die Schulbusse und Lieferwagen durchfahren. Das hohe Verkehrsaufkommen hat aber auch noch andere Gründe: „Leider tragen auch die Eltern dazu bei, die ihre Kinder bringen oder abholen und dann direkt vor der Schule anhalten.“ Dass man in diesem Bereich eigentlich nur in Schrittgeschwindigkeit fahren dürfte, nehmen viele gar nicht wahr.

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Renate Zangenfeind steht normalerweise am Zebrastreifen beim Rathaus. „Hier müssten die Autofahrer zwar langsam fahren und anhalten, wenn jemand die Straße überquert, aber manche tun das halt nicht.“ Deshalb findet sie es besonders wichtig, dass die Schulweghelfer mit ihren gelben Jacken und der Kelle ein deutliches Signal setzen. Und falls zuweilen ein Kind verlassen dasteht, weil Mama oder Papa nicht rechtzeitig gekommen sind, dann wird aus der Schulweghelferin sogar noch eine Trösterin, die bei dem Kind bleibt, bis es abgeholt wird. Die Schulweghelferinnen können zum Glück aber auch von positiven Erfahrungen berichten: „Viele Kinder und Eltern bedanken sich, wenn sie über die Straße gehen, hin und wieder bekommen wir sogar kleine Geschenke“, erzählt Renate Zangenfeind, „im Laufe der Schuljahre lernt man viele Kinder kennen, später dann auch wieder die Geschwisterkinder, und die verlassen sich alle auf uns.“

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Anerkennung gibt es auch von der Gemeinde. Es handelt sich zwar um eine ehrenamtliche Tätigkeit, doch es gibt trotzdem ein kleines Entgelt in Höhe von 5 Euro pro Einsatz. Pro Tag sind es bis zu vier Einsätze von 20 bis 30 Minuten Dauer, der erste morgens um 7.30 Uhr, der letzte um 13.05 Uhr.

Verstärkung wird dringend gesucht.
Wer Infos über die Tätigkeit als Schulweghelfer/Schulweghelferin möchte, bekommt sie bei Melanie Kappel-Kleinert, Tel. 1708368356, oder bei Frau Eschlwech (Gemeinde) unter 08165 9751 111.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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