Mitgliederversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Neufahrn

Kategorie: Vereine

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Dank und Wertschätzung von Bürgermeister Franz Heilmeier für den Heimat- und Geschichtsverein

Großes Interesse an Vortragsabenden und Zeitzeugengesprächen

Am 24. Juni hatte der Heimat- und Geschichtsverein Neufahrn zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Trotz der Hitze konnte der 1. Vorstand Ernest Lang zahlreiche interessierte Vereinsmitglieder begrüßen.

In seinem Rückblick ging er auf die wichtigsten Veranstaltungen des Heimatvereins ein. Viel Interesse hatten die Erkenntnisse gefunden, die aus den Skelettuntersuchungen gewonnen wurden. Kreisarchäologin Delia Hurka und Amira Adaileh, Gebietsreferentin des Bayrischen Landesamts für Denkmalpflege, informierten zuerst in einem Pressegespräch die Medien und später in einem sehr gut besuchten Vortrag die Bürgerinnen und Bürger über die sensationellen Ergebnisse.

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Ein Highlight war der 10. Neufahrner Krippenweg, der dieses Mal mit einer Schnitzeljagd für Kinder verbunden war, an der sich der Neufahrner Nachwuchs begeistert beteiligte.

Das traditionelle Adventssingen, seit Jahren sehr beliebt, war auch 2024 wieder gut besucht und erbrachte einen hohen Spendenbetrag, der der Sozialstation zugutekam.

Schriftführerin Christine Fuß blickte ebenfalls auf die Veranstaltungen 2024/2025 zurück, Das Zeitzeugengespräch über Käthe Winkelmann, die Vorträge von Ernest Lang über Neufahrn in der NS-Zeit und Dr. Stefan Mokry über Pfarrer Jungmann interessierten jeweils ein großes Publikum. Am 27. April fand in der Alten Kirche ein Gottesdienst statt, dem eine würdige Gedenkfeier an der Stele für das KZ-Außenlager folgte. Auch hier war die Beteiligung groß.

Ein Blick nach vorne: Der bereits für April geplante und ausgefallene Vortrag von Ernest Lang zum „KZ-Außenlager und Kriegsende in Neufahrn“ wird am 8. Juli stattfinden. Am 30. September spricht Ernest Lang zum Thema „Der demokratische Neubeginn in der Gemeinde Neufahrn“ und am 28. Oktober, dann allerdings im Mesnerhaus, wird die Gemeindearchivarin Dr. Caroline Weichselgartner in Zusammenarbeit mit der VHS aus Einmarschberichten vorlesen.

Das Adventsmusizieren wird heuer am 7. Dezember stattfinden.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Franz Heilmeier die Qualität, „wie man in Neufahrn mit den Wurzeln des Ortes umgeht,“ für ihn ist dies vor allem dem Heimatverein, insbesondere seinem Vorsitzenden Ernest Lang, zu verdanken. „Man hat sich im Verein viele Gedanken gemacht, wie man mit dem Gedenken zum Kriegsende umgehen kann“, so der Bürgermeister. Wichtig ist für ihn, dabei nicht zu vergessen, was damit begonnen hat und was für eine Wertegemeinschaft sich mit dem Neubeginn gebildet hat.

„„Man hat sich im Verein viele Gedanken gemacht, wie man mit dem Gedenken zum Kriegsende umgehen kann.“

Bürgermeister Franz Heilmeier

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Er ging auch kurz auf das Thema „Kellerbar/Mesnerhaus“ ein. „Das Mesnerhaus ist zu klein – eigentlich ein ‚schönes Problem‘, weil das Haus als Kultur- und Bildungsmittelpunkt so viel genutzt wird.“ Der Rathaus-Chef ist jedoch zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird, mit der alle Beteiligten leben können.

Zum Abschluss wies Ernest Lang noch auf zwei interessante Veröffentlichungen hin, die Beiträge von ihm bzw. von Dr. Caroline Weichselgartner enthalten: Das Buch „Heidelandschaft nördlich von München“ informiert in ansprechender und fachlich fundierter Weise über die Heidelandschaft in unserer Heimat. In den aktuellen Heften der Reihe „Frigisinga“ (erhältlich im Buchhandel oder als Abonnement) findet man Beiträge von Ernest Lang und der Kreisarchäologin Delia Hurka über die Skelettfunde in Neufahrn. 

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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