Gruseliges aus dem Harz

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Ein Neufahrner aus dem Harz: Jürgen h. Moch liest aus seinem Debut-Roman „Harzmagie: Blutsbande“

Der Neufahrner Autor Jürgen H. Moch liest aus seinem Roman „Harzmagie: Blutsbande“

Ein bisschen aufgeregt war er schon. Aus dem ersten eigenen Roman vorzulesen, noch dazu vor heimischem Publikum – das kann schon etwas heftigeres Herzklopfen verursachen, wie Jürgen H. Moch, der Autor des Romans „Harzmagie: Blutsbande“, kurz vor Beginn der Lesung in der Neufahrner Bibliothek gestand.
Zum Harz hat der sympathische IT-Fachmann eine ganz besondere Beziehung. Mütterlicherseits stammt er von dort, im Harz hat er studiert, geheiratet und dort wurde auch sein erstes Kind geboren. Seit 1998 arbeitet und lebt er mit Frau und inzwischen drei Kindern zwar in Neufahrn, doch der Harz hat ihn nicht losgelassen und regelmäßig verbringt die ganze Familie dort Urlaubs- und Ferienaufenthalte.

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Da ist es nicht verwunderlich, dass seine Roman-Trilogie „Harzmagie“ auch in seiner „magischen Heimat“ spielt. Dreieinhalb Jahre hat er am ersten Band „Blutsbande“ geschrieben, der zweite wird in absehbarer Zeit herauskommen, der Plot für den dritten Band steht schon fest. Mit einem Mix aus Realität, ein bisschen Komödie und gruseligen Ereignissen entführt er Leserinnen und Leser in eine Welt voller Fantasie, und nicht von ungefähr hat er auch einige der zahlreichen Sagen aus dem Harz einfließen lassen. „Jeder Roman ist zwar in sich geschlossen“, sagt Jürgen H. Moch, „doch natürlich gibt es am Ende jeweils einen Cliffhanger.“

Alle Orte im Roman sind real und auffindbar, das beweist Jürgen Moch zum Einstieg anhand von Fotos und Landkarten, unterstützt am Laptop von seiner Ehefrau. Doch nicht nur die Städte gibt es in Wirklichkeit, auch manche der Personen, die im Buch vorkommen, könnte man auf einer Reise nach Clausthal-Zellerfeld persönlich antreffen.

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Welchem Genre dieser Roman zuzuordnen ist, darüber waren Autor und Publikum nicht ganz einer Meinung. Die Tatsache, dass die Protagonisten Elisabeth, Sabrina und Theobald allesamt etwa 16 Jahre alt waren, ließ bei dem einen und der anderen den Schluss zu, dass dies ein Jugendbuch wäre, wohingegen der Autor versicherte, dass es ein „all age“-Buch sei, also Lektüre für jedes Alter.

Den Genuss des Abends hätte es allerdings erhöht, wenn Jürgen Moch den Begriff „Lesung“ nicht ganz so wörtlich genommen hätte. Rund 45 Minuten Zuhören ohne Pause – da ließ bei manchem im Publikum die Aufmerksamkeit zwischendurch sichtlich etwas nach. Kürzere Lese-Abschnitte mit überleitenden Erklärungen dazwischen hätten es erleichtert, den roten Faden zu finden bzw. ihm zu folgen. Der Abschluss kam dann für die meisten etwas abrupt: „Wenn Sie wissen wollen, wie es weitergeht, müssen Sie es selber lesen! Es wird noch richtig spannend.“ Wer das Buch nach dem Ende der Veranstaltung erstand, durfte sich zuhause auf eine knapp 800 Seiten lange Fantasy-Reise in den Harz begeben, wo es zuweilen lustig, häufig spannend und ganz bestimmt sehr oft ziemlich gruselig zugeht.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.

Jürgen H. Moch
Harzmagie
kartoniert, 679 Seiten
Verlag: EPV
ISBN-13: 9783969010075
Preis: 16 Euro

Darum geht’s:
Die 15-jährige Elisabeth ist von ganz besonderem Blut. Ihre Mutter Emilia hütet dieses Geheimnis seit ihrer Geburt. Dafür gab sie sogar ihre Hexenkräfte ab. Doch die berüchtigten Jägerinnen kommen dem Geheimnis immer näher. Die Familie flüchtet in den Harz. In Clausthal-Zellerfeld findet Elisabeth erstmals Freunde in Sabrina und Theobald. Dass die beiden ebenfalls ihre besondere Natur verbergen müssen, schweißt sie zusammen. Die Teenager offenbaren sich einander mit einem Treueritual. Doch dadurch lösen sie ungewollt eine magische Schockwelle aus. Mächtige Gegenspieler werden auf sie aufmerksam. Zudem setzt die Magie des Harzes etwas in Gang, was nie hätte passieren dürfen – Elisabeth verwandelt sich. (Verlagsbeschreibung)

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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