Gemeinschaft statt Einsamkeit

Kategorie: Veranstaltungen

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Katharina und Ernest Lang führen durch die Adventsandacht

Besinnliche Adventsandacht in der Franziskuskirche

Die Hoffnung war vergebens, auch in diesem Jahr konnte das traditionelle Adventssingen nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie hat es nicht zugelassen.
„Gaudete“ heißt der 3. Adventssonntag, „freut euch!“ Und die Neufahrnerinnen und Neufahrner durften sich trotz aller Einschränkungen durch die Pandemie auf eine adventliche Stunde in der Franziskuskirche freuen. Statt zum Konzert hatte der Heimat- und Geschichtsverein gemeinsam mit Pfarrer Wolfgang Lanzinger zu einer besinnlichen Adventsandacht in die Pfarrkirche St. Franziskus eingeladen – natürlich unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsregeln.

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Katharina und Ernest Lang führten durch das Programm und gingen gleich zu Beginn auf die erschreckenden Zahlen ein, die wir täglich im Zusammenhang mit Corona hören müssen. Auch in ihren eindringlichen Fürbitten sprachen sie die aktuellen politischen und sozialen Ereignisse und Probleme an. „Aber“, so fragte Ernest Lang, „muss Weihnachten deshalb ausfallen?“ Und er fragte weiter: „Ist es nicht vielmehr eine Chance, sich an den wirklichen Sinn von Weihnachten zu erinnern?“ Abwechselnd zitierten sie Pater Hubert Wendl, der gesagt hat: „Weihnachten ist, wenn aus Nacht Tag wird, wenn aus Einsamkeit Gemeinschaft wird, wenn aus Hass Liebe und aus Verzweiflung Hoffnung wird…“

Die musikalische Gestaltung mit adventlicher Musik übernahmen die Kirchenspatzen unter Manuela Dill, die Mindringer Musikanten, die Henahof-Musi, und die Neufahrner Blumentopf-Alphornbläser. Ganz besonders stimmungsvoll wurde es, als das Licht erlosch und die Kirche nur noch von den Adventskerzen und von den kleinen Lichtern erhellt wurde, die die Kirchenspatzen zu ihrem Lied tanzen ließen.

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Nach einem Gebet und dem Segen gab es zum Abschluss sogar, wie Ernest Lang es nannte, eine „Weltpremiere“, als die Kirchenspatzen und die Neufahrner Blumentopfbläser gemeinsam „Es wird scho glei dumpa…“ sangen und spielten.

Ale Mitwirkenden verzichteten auf Honorare und Spesen und am Ausgang standen Körbchen für Spenden bereit. Der gesamte Erlös dieses Abends geht an die Neufahrner Sozialstation.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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