2. Startbahn für die Papierflieger vom Senioren-Zentrum

Kategorie: Aktuelles

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Papierfliegeraktion im Senioren-Zentrum Neufahrn

Wiederholungstäter im Seniorenzentrum Neufahrn

Wie schon im Dezember flogen am 25. März selbstgebastelte und bemalte Papierflieger von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheims Pichlmayr zu den Mädchen und Jungen des Kindergartens Zauberwald in Neufahrn. Anders als beim ersten Mal, hier fand die Aktion auf dem Platz vor dem Eingangsbereich statt, trafen sich die Beteiligten im Garten. Sozusagen auf der zweiten Startbahn. Durch den Ortswechsel konnte die Teilnehmerzahl der teilnehmenden älteren Menschen deutlich ausgebaut werden.
Die Vorweihnachtsaktion wirkte nachhaltig bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pflegeheims. Norbert Käs, der zuständige Kunsttherapeut berichtet: „Noch lange nach dem Spektakel des letzten Fliegens, wurde in der Kunsttherapiegruppe erfreut darüber gesprochen und der Wunsch nach einer unbedingten Wiederholung geäußert“. Nach Rücksprache mit der Kindertagesstätte Zauberwald konnte ein neuer Termin schnell vereinbart werden.

Optimierter Ablauf

Heinrich Berger bastelte wieder eine Vielzahl von Papierfliegern. Allerdings wurde dieses Mal das Papier vorher von anderen Kunsttherapiemitgliedern bemalt. Somit war die gesamte Gruppe von Anfang an involviert und jede und jeder konnte seine Vorstellungen mit einbringen und so aktiv teilhaben. Aufgrund der durchgeimpften Heimbewohnerinnen und -bewohner und den Pflegekräften konnten eine Mehrzahl an diesem Erlebnis teilnehmen. Sicherheitshalber wurde der Veranstaltungsort in den räumlich großzügigen hauseigenen Garten verlegt. Bei herrlichem Wetter versammelten sich mehr als 50 Menschen. Diese Zahl beherbergt auch die zwölf Kinder der Waldwichtelgruppe des Kindergartens Zauberwald und die Betreuerinnen des Senioren-Zentrums. Selbstverständlich unter Einhaltung der strengen Corona-Kontaktbeschränkungen. Das weitläufige Gelände erlaubte eine großzügige Auslegung des gebotenen Abstandes und die Erwachsenen trugen durchgehend eine pandemiekonforme Maske.

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Begrüßung der Gäste

Gegen 10 Uhr marschierten die Jungen und Mädchen mit ihren erwachsenen Begleitern ein. Bettina Schmid, die verantwortliche Betreuerin des Kindergartens, erzählte von der Vorfreude der Kinder: „Sie konnten es kaum erwarten, endlich wieder einmal einen Ausflug zu machen.“ Sofort merkte man Jung und Alt eine freudige Erwartung auf die Flugschau an. Die Einrichtungsleiterin Gertraud Edenharter begrüßte in ihrer kurzen Ansprache die Gäste und bedankte sich für das Kommen. Auch stellte sie erfreut fest: „Dass es trotz der schwierigen Situation Möglichkeiten gibt, um Generationen zu verbinden. Diese Veranstaltung sei auch stellvertretend ein Dankeschön an die Neufahrner Schulen und Kindergärten, die in den vergangenen Monaten die Einrichtung unterstützten. Große Freude brachten zum Beispiel die vielen Bilder und Briefe für unsere Seniorinnen und Senioren. Auch den anderen Institutionen und Firmen in Neufahrn sei an dieser Stelle gedankt, hier sei stellvertretend die Schreinerei Edlhuber und die Fahrschule Jam genannt. Wir alle aus dem Senioren-Zentrum freuen uns über jede Kooperation und wissen es sehr zu schätzen.“

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Flugschau startet

Die Kunsttherapiegruppe hatte sich auf den Balkonen in den oberen Stockwerken mit den Fluggeräten platziert. Auf Kommando von Norbert Käs segelten die Papierflieger zu den Kindern, die wiederum mit großer Freude diese auffingen. Wo war die Begeisterung größer? Bei den Werfern oder bei den Fängern? Oder bei den Zuschauern? Egal wo man hinblickte, alle Anwesenden genossen den Augenblick und hatten großes Vergnügen. Noch größer wurde die Freude bei den Kindern, als es nach den Fliegern noch Süßigkeiten regnete. Wie bei einem Rosenmontagszug in Köln flogen die Bonbons. Geschickt sammelten die Kinder auch diese wertvollen Gaben.
Als Dankeschön übergaben anschließend die Mädchen und Jungs gelbe Narzissen. Stellvertretend und wiederum achtend auf die Kontaktbeschränkungen, nahm Gertraud Edenharter die Blumen entgegen und versprach, diese weiter zu geben. Zum Abschluss sang die Kindergartengruppe noch ein Lied. So kamen die Senioren noch zu einem Livekonzert. Bevor sich alles auflöste, durften die Kinder noch zu den einrichtungseigenen Stallhasen. „Diese Tiere hatten wir extra angeschafft, damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner eine Abwechslung im Alltag haben. Die Hasen bereiten unseren Seniorinnen und Senioren viel Freude in dieser Zeit“, berichtet Gertraud Edenharter.

Nur Gewinner

Es war ein Ausflug mit Tierbesichtigung und Geschenke für die Kinder, Besuch mit Livekonzert und ein abwechslungsreiches Erleben im Alltag der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner sowie ein kurzweiliger Vormittag für alle bei herrlichem Sonnenschein. Aber am wichtigsten schien die Erkenntnis, dass Jung und Alt eine wunderschöne Zeit hatten.

Für Sie berichtete Heinz Geiger.

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