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Feuerwehr „zum Anfassen“

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 22. Oktober 2018

Kirchweih in der Neufahrner Feuerwache

Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel lockten am 21. Oktober viele Neufahrner Familien zur Feuerwache am Konrad-Lorenz-Weg, wo schon alles bereit war für die vierte Feuerwehr-Kirchweih: die roten Feuerwehrautos standen blankgeputzt im Hof, sogar ein Oldtimer war zu sehen, die Hüpfburg war aufgeblasen, die Würstl brutzelten auf dem Grill und die Kartoffelsuppe brodelte im Topf.

Ein sommerliches Vergnügen war das Ganze allerdings nicht unbedingt, denn es blies ein ziemlich kalter Wind. Und so waren die Plätze an der Sonne als erste besetzt, und wem es draußen zu kalt war, der suchte sich einen Platz in der großen Halle.

 

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Sonntagsvergnügen für Jung und Alt beim Kirchweih-Fest der Neufahrner Feuerwehr

Die Speisekarte bot Essen und Getränke für jeden Geschmack und nicht wenige kamen bereits zum Mittagessen. Wer gern etwas Süßes auf dem Teller hatte, der fand ein reiches Kuchenbüfett vor, und die knusprigen Kirchweihnudeln durften selbstverständlich nicht fehlen.

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Paul, drei Jahre alt, hat keinen Zweifel: „Ich werde bestimmt mal Feuerwehrmann!“

Anziehungspunkt für Groß und Klein waren die großen Löschfahrzeuge und manche/r zukünftige Feuerwehrfrau oder –mann im zarten Kindergartenalter kletterte schon mal ins große Löschfahrzeug und schaute sich alles genau an, man weiß ja nie, wann es ernst wird. Beim Biertragl-Stapeln gab es sogar eine Warteschlange, hier waren Geschicklichkeit und Schwindelfreiheit gefragt. Einen Rekord schaffte die neunjährige Lilli, sie brachte es fertig, 17 Kästen aufeinander zu stapeln, da konnte es einem alleine vom Zuschauen schon schwindlig werden.

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Höhenangst? Für Lilli (9 J.) kein Problem. Sie schafft es, 17 Biertragl aufeinander zu stapeln.

Dass dieses Fest gelingen konnte, ist vielen freiwilligen Helfern zu verdanken. Die Griller sorgten dafür, dass die Würstl und das Sauerkraut heiß waren und nicht ausgingen, die Pizzabäcker schoben eine Pizza nach der anderen in den Ofen, die Tischabräumer und Spüler kümmerten sich darum, dass Tische, Geschirr und Besteck immer wieder sauber wurden. Und beim Biertragl-Stapeln standen ganz besonders starke Männer, die die Tragl nach oben und die „Artisten“ sicher wieder nach unten brachten. Ohne all die fleißigen Hände, die vor und hinter den Kulissen im Einsatz waren, wäre die Feuerwehr-Kirchweih nicht möglich. Sie fand heuer übrigens schon zum vierten Mal statt und ist damit inzwischen bereits zu einer beliebten Tradition in Neufahrn geworden.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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