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Vorweihnachtliche Stimmung bei Glühwein und Musik

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 04. Dezember 2017

Der Christkindlmarkt – ein Anziehungspunkt für viele Neufahrner

Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Bürgermeister Franz Heilmeier am 1. Advent den Neufahrner Christkindlmarkt. Das war wie immer. Doch was danach kam, war neu, denn auf der Bühne standen schon Oliver Schott und sein Golden Gospel Choir bereit. Schwungvoll und mit einer ausgefeilten Choreografie nahmen sie die zahlreichen Besucher mit ins „Winter-Wonderland“, zu einem „Sleigh Ride“ und sogar in die „Stille Nacht“, obwohl ja erst der 3. Dezember war.

Am Nachmittag wurde es auf dem Marktplatz dann so richtig voll, und das war zweifellos zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass sich viele auch den zweiten Auftritt des Golden Gospel Choirs - heuer eindeutig das Highlight des Christkindlmarkts - nicht entgehen lassen wollten.

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Bürgermeister Franz Heilmeier eröffnet den Neufahrner Christkindlmarkt.

Dank einer guten Lautsprecheranlage waren die altbekannten Winter- und Weihnachtslieder auf dem ganzen Marktplatz zu hören und das Publikum, das dicht gedrängt vor der Bühne stand, swingte, klatschte, schnipste und sang fröhlich und begeistert mit. Da kam man in die richtige Stimmung, um anschließend noch ausgiebig über den Marktplatz zu bummeln.

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Oliver Schott und sein Golden Gospel Choir nehmen die begeisterten Besucher mit auf eine Reise durchs „Winter Wonderland“.

Bei der knackigen Kälte waren die heißen Getränke willkommen, die an den Ständen angeboten wurden. Schwer wurde allerdings die Entscheidung, was man gegen den Hunger tun sollte, denn das Angebot war überreichlich. Egal ob Bratwurstsemmel, Currywurst, Mindringer Kartoffelspiralen, Marshmallows über dem offenen Feuer gebraten oder etwas Süßes als Nachspeise, da blieben keine Wünsche offen. Und Gutes tat man dabei sogar auch noch, Feuerwehr, Wasserwacht, Tierschutzverein, Kinderkrebshilfe oder die Tafel – sie alle hatten etwas davon. Die Neufahrner Vereine beteiligten sich mit Selbstgemachtem und Leckerem und die Suche nach einem Weihnachtsgeschenk war nicht vergebens bei der großen Auswahl an kunstgewerblichen Erzeugnissen. Praktisch war es dann allemal, am Stand der Neufahrner Kleiderkammer eine der phantasievollen selbst genähten Taschen zu erwerben, um alle Einkäufe gut verstauen zu können.

Wem es gar zu kalt war, der ging über die Straße ins Rathaus, um sich an den farbenfrohen Bildern der Ausstellung „Amaryllis“ zu erfreuen. Aufwärmen konnte man sich auch im Brotzeitstüberl der evangelischen Kirche bei einer warmen Suppe und anschließend im großen Angebot des Adventsbasars nach einem kleinen oder größeren Geschenk Ausschau halten.

Mit sanften Augen sahen zwei (echte) Lamas dem bunten Treiben zu, das sich vor ihrer Box und zwischen den einzelnen Buden abspielte. Bunt und abwechslungsreich war auch das kulturelle Programm. Die Flötenkinder unter der Leitung von Manuela Dill spielten weihnachtliche Weisen, die Kindergartenkinder der „Villa Kunterbunt“ tanzten einen Wintertanz und die CSU öffnete das nächste Türchen des lebenden Adventskalenders. In der Bücherei wartete eine Märchenerzählerin auf die Kinder und am Abend erklang stimmungsvolle Musik, gespielt von der Band „just for fun“.

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Anziehungspunkt war immer wieder die Bühne, wo ein buntes kulturelles Programm geboten war.

„Let it snow“ hatte mittags der Golden Gospel Choir gesungen. Die drei bis vier Meter Schnee, die Chorleiter Oliver Schott dazu prophezeit hatte, waren zwar nicht gefallen, aber der abendliche Schneefall reichte trotzdem aus, um so richtig in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen.

Der Neufahrner Marktplatz ist übrigens den ganzen Winter über ein beliebter und belebter Treffpunkt. Ein Besuch beim Adventsstandl, das ab 11. Dezember zwei Wochen lang von Montag bis Freitag ab 17 Uhr geöffnet ist, lohnt sich immer. Und die Eisbahn mit dem Eisbahnstandl wird ab 25. Dezember ein Anziehungspunkt für alle sein, die mal wieder übers Eis gleiten oder sich einfach in netter Gesellschaft einen Glühwein gönnen wollen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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