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Steckerlfisch und Sommerwetter

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 19. Juni 2017

26. Fischerfest der Fischerfreunde Neufahrn e.V.

Schon im Frühjahr kamen die ersten Anfragen: „Wann ist denn heuer das Fischerfest?“ Am 17./18. Juni war es dann endlich so weit. Um Punkt 12 Uhr eröffneten am Samstag die Böllerschützen des SV Kleeblatt das 26. Fischerfest der Fischerfreunde Neufahrn e.V., das heuer zum vierten Mal auf dem Volksfestplatz stattfand.

Rund 1350 Arbeitsstunden werden jedes Jahr in Auf- und Abbau investiert und an den beiden Tagen sind weit über 30 freiwillige Helfer im Einsatz. „Das geht nur gemeinsam!“ Vorstand Winfried Bischler bedankte sich ausdrücklich bei den Vereinsmitgliedern für die Mithilfe. Ganz besonders erwähnte er dabei seinen Vorgänger Georg Grillenbeck, der ihm mit Rat und Tat zur Seite stand. Sein Dank ging auch an Johann Plessl, der mit seinem Maschinenpark immer zur Unterstützung bereit ist, sei es nun beim Fischerfest oder bei Arbeiten am See.

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Die Steckerlfisch-Griller hatten alle Hände voll zu tun.

Im Laufe der Jahre ist das Fischerfest als traditionelle Veranstaltung ein fester Bestandteil  im Gemeindeleben geworden, das Gäste aus Neufahrn und Umgebung anzieht. Nachdem es im vergangenen Jahr in Strömen geregnet hatte, war Petrus den Fischern heuer mehr als wohlgesonnen und blauer Himmel und Sonnenschein sorgten für regen Besuch. Makrelen, gegrillte und geräucherte Forellen waren heiß begehrt und die Gäste warteten geduldig in einer langen Schlange, bis sie endlich ihren Steckerlfisch in der Hand hatten. Wer keinen Fisch wollte, fand eine große Auswahl an Fleisch und Wurst vor. Die guten Kuchen waren so gefragt, dass am Sonntagnachmittag nur noch ein paar Brösel übrig waren. Vorstand Winfried Bischler betonte in diesem Zusammenhang, dass fast alles, was auf dem Fischerfest angeboten wird, aus der Region, insbesondere aus Neufahrn, stammt. „Nur nicht die Makrelen, die haben wir halt hier nicht“ ergänzt Vorgänger Georg Grillenbeck.

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Zeit und Geduld hat man gebraucht, bis man endlich den Steckerlfisch genießen konnte.

Der Erlös des Fischerfestes geht zum Teil in die Jugendarbeit. Viel Geld wird auch in Maßnahmen für den Artenschutz investiert. So wurden z.B. am Surfsee eine Laichzone eingerichtet und Besatzmaßnahmen für gefährdete Fischarten vorgenommen.

Zum ersten Mal gab es heuer auch einen Infostand für Jungfischer und es kann leicht sein, dass beim Angelweitwurf so mancher sein Talent fürs Fischen entdeckt hat.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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