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Volksfest Neufahrn: Prima Stimmung im Zelt, nur die Schausteller haderten ein wenig mit dem Wetter

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 24. April 2017

Es hat zwar nicht alles gepasst an den fünf Tagen auf dem Neufahrner Volksfest. Das neue Festwirtspaar Andreas und Sabine Widmann zeigte sich im Anschluss dennoch zufrieden. An vielen Abenden war die Stimmung im Zelt perfekt. Nur das Wetter spielte teils den Schaustellern nicht gerade in die Karten.

Souverän schaffte Bürgermeister Franz Heilmeier den Fassanstich beim Marktplatz in zwei Schlägen und kaum Spritzern. Zünftige Blasmusik gab es zudem und leckeres Freibier vom Hofbrauhaus Freising – wie eh und je war der Ansturm am Wagen sehr groß, jeder wollte als einer der Ersten vom leckeren Festbier probieren. Die Böllerschützen vom SV Kleeblatt läuteten dann den Beginn des Festzuges an. Andreas Widmann meinte, dass wegen der Ferien heuer etwas weniger Teilnehmer dabei gewesen wären, angesichts der Ferien waren weniger Kinder als in den vergangenen Jahren dabei, so seine Einschätzung: „Man hat es gemerkt, weil an diesem Tag viel weniger alkoholfreie Getränke an die Tische gingen."

Doch die Ferien hatten natürlich auch Vorteile. So war der Kindernachmittag brechend voll und der Abend mit Dolce Vita am Donnerstag brach wohl alle Rekorde. Andreas Widmann: „Da war das Zelt restlos voll und schon um 19 Uhr war es schwierig, einen Platz zu finden." Freitags waren zunächst die Senioren an der Reihe und auch hier füllte sich die Location bestens. Da machte sich die frühere Ausrichtung des Volksfestes bemerkbar – denn früher im Juni war es teils so heiß, dass viele das Kommen scheuten. Später gab es dann den „etwas anderen" Volksfestabend mit Park'n'Groove. Man wollte es in diesem Jahr etwas gemütlicher angehen, so Widmann und das neue Konzept ging auf. Bei Countrymusik füllte sich auch an diesem Abend – dem Tag der Vereine und Betriebe - das Zelt wieder besser als in den vergangenen Jahren.

Ein Höhepunkt war natürlich die Schafkopfmeisterschaft am Samstagnachmittag und abends feierten zumindest die vorderen Reihen bei der Band „Nachtstark" bis spät in den Abend hinein. Die Stimmung war super. Andreas Widmann meinte trotz eines gut gefüllten Zeltes angesichts des Regens an diesem Tag: „Bei schönem Wetter wären sicher noch mehr Leute gekommen." Sonntags folgte dann der gemütliche Ausgang des Neufahrner Volksfestes. Schon ab 11 Uhr kamen viele Besucher zu Schorsch Rupp mit der „Frisch auf Musi".

Der Festwirt zeigte sich zufrieden: „Das ist sehr gut angenommen worden." Sein Fazit: Er ist zufrieden mit dem ersten Volksfest, bei dem er zusammen mit seiner Frau Sabine die Verantwortung übernommen hat. Davor hat Andreas Widmann schon viele Jahre im Hintergrund mitgearbeitet, seine Eltern da noch als Festwirte den „Vordergrund" übernommen. Zufrieden ja, es kann natürlich aber noch besser werden, denn er meint: „Wer aufhört besser zu werden, hört auf, gut zu sein." So sind fürs kommende Jahr durchaus noch Änderungen geplant. Fünf Tage Volksfest in Neufahrn – ein Erfolg besonders im Zelt. Für die Schausteller könnte das Wetter im kommenden Jahr durchaus ein bisschen besser sein.
Für Sie berichtete Bernd Heinzinger

 

 

 

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