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Hexenzauber mit der Heidechia

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 10. Januar 2016

Prinzenpaar Isabelle I und Pierre I präsentiert „world of magic"
Eine besonders zauberhafte fünfte Jahreszeit wird heuer den Faschingsfreunden in den benachbarten Gemeinden Eching und Neufahrn geboten – dank der Narrhalla Heidechia, die ihre kurze, aber knackige Saison unter das Motto „World of magic – bezaubernde Hexen", gestellt hat. Und wie sich schon beim ausverkauften, festlichen Inthronisationsball am Samstag, 9. Januar 2016 im Echinger Bürgerhaus klar herauskristallisierte, das Show-Programm ist ein hinreißendes von Märchen, Legenden und Fantasie-Filmen inspiriertes Spektakel. Mittendrin: das frisch inthronisierte Prinzenpaar Isabelle I (Renz) und Pierre I (Schymetzki) aus Neufahrn und ihre fabelhafte, bezaubernde Garde.

Das grandiose „Vorprogramm" lieferte der Heidechia-Nachwuchs ab: den Auftakt machte die Kindergarde mit den jungen Hoheiten Frida und Tobias, die einen kleinen Ausschnitt aus ihrer artistisch-akrobatischen Zirkus-Show „Sonne, Mond und Sterne" mitgebracht hatte, zugleich auch schon einmal eine Generalprobe für die eigene Krönungszeremonie am Sonntag, den 10. Januar.

 

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Circensisch-Tänzerisches und dies mit Bravour und Ausstrahlung gab auch die Teenie-Garde der X-Quiteens zum Besten.

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Durch den Abend begleitete das ebenso faschingserprobte wie charmante Moderatorinnen-Duo Claudia Steiger-Steininger und Carolin Pflügler, beide ehemalige Faschingsprinzessinnen - nicht die einzigen im Saal. Sie baten das noch amtierende Prinzenpaar Teresa Martin und Maximilian Mühlbach, die der Heidechia als Gardetänzer weiterhin treu geblieben sind, zur traditionellen Zeremonie der royalen Wachablösung. Zum Zwecke der freundlichen Amtsübernahme über die politischen Gemeinden wurden auch die beiden Bürgermeister Josef Riemensberger (Eching) und Franz Heilmeier (Neufahrn) von je zwei feschen Gardemädels auf die Bühne geleitet, für Letzteren eine Premiere. Beide Gemeindeoberhäupter hatten bereitwillig ihre symbolischen Rathausschlüssel mitgebracht – und auch ein Grußwort. Ein paar Verslein des Echinger Bürgermeisters, wobei sich beispielsweise Hexenhut auf gut reimte, sind mittlerweile Kult – und gehören dazu. Ohne Reime, aber nicht minder herzlich, wünschte auch Heilmeier den Faschingsaktivisten „viele tolle, leidenschaftliche Augenblicke" und „im guten Sinne eine verhexte Zeit."
Die „entmachteten" Bürgermeister wurden mit einem temporären Beurlaubungsschreiben ausgestattet und wissen ihre Rathäuser nun in guten Händen. Beim kniffligen Gelöbnis des Prinzenpaares, zu dem die Auflistung aller Gemeindeteile und Ortschaften ihres Herrschaftsgebietes Eching/Neufahrn gehört, waren Riemensberger und Heilmeier gerne behilflich.

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Hatten ihre symbolischen Rathausschlüssel, beste Wünsche und gute Laune mitgebracht. die beiden Bürgermeister Josef Riemensberger (Eching-links) und Franz Heilmeier (Neufahrn-rechts) bei der Amtsübernahme durch das Heidechia-Prinzenpaar Isabelle I und Pierre I.


Und dann war sie da, die mit Spannung erwartete Geister- beziehungsweise Hexenstunde – sprich die diesjährige Show. Sie begann eine halbe Stunde vor Mitternacht, einmal mehr in Szene gesetzt als fantasievolle und farbenfrohe Augenweide und ausdrucksstarke tänzerische Darbietung nach tollen Choreographien. Dafür verantwortlich zeichnet das bewährte Gespann aus Cheftrainerin Irina Gonchorava und den Heidechia-Trainerinnen Lisa Alteneder, Heidi Paulini-Lammet und Caro Pflügler. Natürlich gehörte auch der schon legendäre Stepp-Tanz mit dazu. Schaurig-schöne Kostüme und Requisiten, wie Hexenbesen und eine Kulisse mit Vollmond, Eule und Fledermaus und geheimnisvoll umnebelte Lichteffekte untermalten das tänzerische Hokus-Pokus: Gute Hexen verwandelten sich in böse – und dank magischer Kräfte auch wieder zurück. Als strahlender Mittelpunkt: das frisch gekrönte Prinzenpaar – glamourös und glitzernd – und dank harten Trainings und viel gemeinsamer Erfahrung als Gardetänzer bestens aufeinander eingespielt.

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Aber nicht nur die Heidechia hatte ihre Auftritte auf dem Parkett: Auch zahlreiche Ballbesucher ließen sich von der Life-Band „Tropical Rain" gerne und immer wieder zu einer flotten Sohle auf der Tanzfläche verführen. Mit Schlagern wie „17 Jahr, blondes Haar" oder auch „mit 66 Jahren, da fängt das Leben an" wurde exemplarisch deutlich, dass Faschingsfans jeden Alters Fun in der fünften Jahreszeit haben. Sichtlich Spaß daran hatte auch Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier, der dem eigenen Bekunden nach nur selten Gelegenheit hat, gemeinsam mit seiner Frau zu tanzen – und diese dann gerne nutzte.
Alle Tanz- und Faschingsbegeisterten sollten übrigens den Appell von Prinzessin Isabelle beherzigen:


„Der Fasching ist kurz, nutzt die Zeit!"


Ein „heißer" Veranstaltungstipp „Die Weiße Nacht" der Heidechia mit der Band „White" am Freitag, 29. Januar im Bürgerhaus.



Für Sie berichtete Ulrike Wilms

 

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