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Sonne, Brotzeit und Musik auf dem Neufahrner Marktplatz

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 27. September 2015

Zahlreiche Besucher beim Herbstfest 2015

Erst war es zwar noch etwas kühl an diesem Sonntagnachmittag, aber die österreichische Band „Crossrock“ heizte bereits ab mittags den Besuchern des Herbstfestes kräftig ein. Zum Glück verschwanden die grauen Wolken und Sonne und blauer Himmel lockten viele Neufahrnerinnen und Neufahrner zu einem Bummel über den Marktplatz.

Schon bald war an den Tischen kein freier Platz mehr zu finden. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, an den zahlreichen Ständen gab es Essen und Getränke für jeden Geschmack. Eine frische Kirchweihnudel zum Kaffee, eine Halbe Bier, ein Glas Wein, dazu eine herzhafte Brotzeit – keiner musste hungrig bleiben. herbstfest2015 3

 

Freie Plätze sind kaum mehr zu finden.

Für die Kinder gab es besondere Attraktionen, die mutigen hüpften beim Bungee-Jumping hoch hinauf und sahen sich kurz mal das Herbstfest von oben an. Ohne nass zu werden konnte man sich bei den Walking Waterballs im Wasserbecken bewegen und testen, wie es um das Gleichgewicht bestellt ist. Die ganz Kleinen durften zwischen bunten Gartenzwergen eine Runde mit der Mini-Eisenbahn fahren oder sich beim Kinderschminken in ein Phantasiewesen verwandeln lassen. herbstfest2015 8

Bummeln, ratschen, Brotzeit machen beim Herbstfest 2015

Kunstgewerbe, Stoffe, Handarbeiten, Likör, Honig, Öl, Salben und noch viel mehr wurden an den Ständen angeboten – da war es praktisch, wenn man eine große Einkaufstasche dabei hatte. Wer noch etwas Lesestoff für den Herbsturlaub suchte, den erwartete beim Bücherflohmarkt der Gemeindebibliothek eine große Auswahl an Büchern, CDs und DVDs.

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Ins Wasser fallen, aber nicht nass werden – mit den Walking Waterballs

Und wenn jemand dann noch Geld übrig hatte, für den hatten auch die Neufahrner Einzelhändler an diesem Nachmittag ihre Türen geöffnet.

War man der Suche nach einem neuen Auto, konnte man sich bei der Autoschau auf dem Rathausplatz beraten lassen. Mancher nutzte vielleicht auch die günstige Gelegenheit, sich dort sein Traumauto zumindest mal anzuschauen.

Junge und auch ältere Fußballer durften beim FC Neufahrn ausprobieren, ob sie das Loch in der Torwand treffen oder ob es angeraten wäre, Mitglied beim FC zu werden und dort etwas intensiver zu trainieren. Hatte jemand Fragen rund um die Sicherheit, der bekam am Stand der Polizei hilfreiche Tipps und Infos.

Beim diesjährigen Herbstfest gab es eine Premiere. Die Spannung stieg, bis Bürgermeister Franz Heilmeier, Umweltreferent Florian Pflügler und Dirks Hasse vom ADFC endlich die erfolgreichsten Teilnehmer beim Stadtradeln bekannt gaben. Zwar waren die Einzelsieger nicht anwesend (als bester Einzelradler konnte Karl Bock 1134 gefahrene Kilometer aufweisen), dafür waren aber die Familienteams stark vertreten. Bestes Ergebnis erzielten die fünf Mitglieder der Familie Pickrahn, die gemeinsam 1455 Kilometer geschafft hatten, das sind 291 pro Person, eine beachtliche Leistung. Neben einer dekorativen Urkunde gab es natürlich auch Preise: Radl-T-Shirts für die Kinder und eine große Fahrradtasche für die ganze Familie. Die „Bimsis“ mit 11 Mitradlern erreichten das zweitbeste Ergebnis und Familie Körber, bestehend aus fünf Personen, gewann die Bronzemedaille. Diese beiden Teams durften sich über einen Einkaufsgutschein freuen. Dass Neufahrn im bundesweiten Vergleich sehr gut abgeschnitten hat, ist schon mal sicher. Die genaue Platzierung wird jedoch erst feststehen, wenn die Aktion „Stadtradeln“ im ganzen Bundesgebiet beendet ist.

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Die siegreichen Familienteams Körber, Pickrahn und die „Bimis“ (v.v.li) werden geehrt von Bürgermeister Franz Heilmeier, Umweltreferent Florian Pflügler und Dirks Hasse, ADFC (hintere Reihe).

In einer kleinen Tombola hatten auch die anderen Teilnehmer noch eine Gewinnchance für viele kleine Einzelpreise wie z.B. Trinkflaschen, Einkaufsgutscheine und T-Shirts. Die Teilnahme am Stadtradeln hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn, wie Bürgermeister Heilmeier betonte, “es ist gut für unser Klima und damit auch für unseren Ort.“ Das Wasserwirtschaftsamt hatte im Mai einen Trinkwasserbrunnen zugesagt, falls 10.000 Kilometer „erradelt“ werden sollten. Die insgesamt gefahrenen Kilometer gingen weit darüber hinaus, gemeinsam hatten die Neufahrner Radler rund 67.000 Kilometer geschafft und damit laut Umweltreferent Florian Pflügler eineinhalb Mal die Erde umrundet. Der versprochene Trinkbrunnen wird nun in absehbarer Zeit an geeigneter Stelle auf dem Markplatz allen Durstigen zur Verfügung stehen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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