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Fischerfest Neufahrn

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 23. Juni 2014

neuer Standort auf Volksfestplatz gut angenommen

(Text/ Foto: ossi) Am vorletzten Juni-Wochenende veranstalten die Fischerfreunde Neufahrn e.V. wieder ihr traditionelles Fischerfest. Neu war dieses Jahr allerdings der Standort. Nicht mehr wie bisher direkt am Galgenbachweiher, sondern auf dem Volksfestplatz am Galgenbachweg hatten sie ihre Zelte aufgeschlagen. Aber zahlt sich dieser Umzug auch aus?

„Der Wechsel hat sich gelohnt", freut sich Vereinsvorsitzender Georg Grillenbeck, „der Platz wird sehr gut angenommen". Zwar war der Zulauf vergleichbar mit den Vorjahren. Aber die gegebene Infrastruktur am Volksfestplatz hat doch einiges für sich. „Fester Boden, bei dem der Radlader beim Aufbau nicht gleich im Schlamm versinkt und vor allem die einfache Versorgung mit Strom, Trink- und Abwasser sind ein echtes Plus", lobte Grillenbeck die Infrastruktur am neuen Standort. Auch die guten Parkmöglichkeiten und die Erreichbarkeit mit dem Fahrrad taten ihr Übriges.

 

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Gut angenommen: der neue Standort am Volksfestplatz bietet die bessere Infrastruktur

 

Samstags begann das Fest um 12 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr mit den Frühschoppen. Neben den Klassikern „Steckerlfisch", wahlweise als Forelle, Lachsforelle oder Makrele, gab es auch wieder die vor Ort geräucherten Forellen oder eine Fischsemmeln auf die Hand. Wer so gar nichts mit Fisch anfangen konnte, wurde trotzdem nicht enttäuscht. Es gab natürlich auch ein saftiges Steak oder ein Paar Würstel vom Grill. Zahlreiche Beilagen, wie Kartoffel- und Krautsalat, Brezen und Semmeln ließen die ganze Familie auf ihre Kosten kommen.

Viele kamen aber auch nur, um sich die Leckereien mit nach Hause zu nehmen. Rund 500 Kilogramm Makrelen und gut 400 Kilogramm Forellen wurden an die hungrigen Besucher. Beliefert wurden die Fischerfreunde aus Neufahrn wie immer von der Satzfischzucht Bernd Kiffner aus Hackermoos.

Ein weiterer Trend war abzulesen. Erstmal gingen dieses Jahr mehr alkoholfreie Getränke über die Theke als etwa Bier. Dabei war die Auswahl auch hier riesengroß. Eine frisch gezapfte Maß Helles oder Weißbier, Radler oder Russenmaß gab es im Angebot. Selbst einen eigenen Weinstand hatte man wieder eingerichtet. Viele selbst gebackene Kuchen und Torten, sowie frisch aufgebrühter Kaffee rundeten das Angebot ab.

Dass die Preise dabei „stabil" bleiben konnten, ist dem ausschließlich ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder geschuldet. „Im letzten Jahr haben wir 1.603 Stunden für das Fischerfest investiert!", zog Grillenbeck für 2013 Bilanz, „dieses Jahr wird es nicht weniger sein." Besonders stolz zeigte er sich, dass neben den altgedienten und bewährten Helferinnen und Helfer fast alle der zwanzig Jungfischer fleißig mitgeholfen haben.

 

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Besonders fleißig, die Jungfischer: am Grill Can Kasal und Bastian Bongratz

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