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Neu eingeweihter Gedenkstein im Fürholzer Wald

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 18. Mai 2014

In Erinnerung
an den abgeschossenen deutschen Piloten Kurt Schmidt

(Text/Fotos: wi) - Im April 1944, vor ziemlich genau 70 Jahren, wurde der erst 19-jährige deutsche Flugzeugführer Kurt Schmidt durch alliierte Abfangjäger abgeschossen und stürzte in ein Waldstück zwischen Fürholzen und Massenhausen ab. Genau an der Absturzstelle wurde am 17. Mai 2014 unter großer Anteilnahme der Vereine und Bevölkerung ein Gedenkstein an den jungen Piloten feierlich eingeweiht, dessen Schicksal sich erst im letzten Jahr geklärt hatte.

 

 

Gedenkstein1

Bei der würdevollen und feierlichen Einweihungszeremonie des Gedenksteins im Fürholzer Wald

 

Rückblende: Vor 70 Jahren

Am 24. April 1944 sammelten sich rund 300 Bomber der alliierten Streitkräfte im Luftraum um Freising, um Industrieanlagen in Oberpfaffenhofen zu bombardieren. Geleitschutz gaben den großen Maschinen schnelle und wendige Abfangjäger. In seinem vierten Einsatz an diesem Tag hatte Flugunteroffizier Kurt Schmidt, der von Bad Wörishofen aus startete, den Auftrag, den Verband anzugreifen. Von dem Flug sollte er nicht mehr zurückkommen. Viele Jahrzehnte lang geriet dies in Vergessenheit. Erst in jüngster Vergangenheit beschäftigte sich der Verein der Bayrischen-Flugzeug-Historiker in Oberschleißheim mit der Aufklärung von Abstürzen in der Region. So auch mit einem ungeklärten Absturz in der Nähe von Massenhausen. Im letzten Jahr kam Marco Grätz, Projektleiter der Flugzeug-Historiker, mit dem Fürholzer Heimatforscher Ernst Keller in Kontakt. Grätz begann nach Kellers Hinweisen mit der Suche nach Flugzeugteilen und wurde schnell fündig. Er konnte aufgrund einer Vielzahl von Fundstücken die Maschine und damit den Piloten eindeutig identifizieren. So wurde ein persönliches Schicksal aus der Anonymität geholt und einem Namen zugeordnet. Nachdem als Heimatort von Kurt Schmidt Gera angegeben war, startete Keller einen Aufruf in der Ost-Thüringer-Zeitung, wo sich sofort am Tage der Veröffentlichung Helene Dünger meldete, eine Schwester des Fliegers. Sie ebenso wie eine weitere lebende Schwester haben nun Gewissheit, was mit dem als bis dahin vermisst geltenden Bruder passiert war.

 

Denn vollvständigen Artikel lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Neufahrner Echos.

 

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