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Stichwahl in Neufahrn! Heilmeier vor Seidenberger

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 16. März 2014

(Text: ossi/ Foto:ys) Noch keinen neuen Bürgermeister gibt es auch in Neufahrn. Auch hier müssen die Kandidaten in eine zweite Runde! Mit 28,97% der Stimmen hat der Grüne Kandidat Franz Heilmeier nur knapp die Nase vorn vor Thomas Seidenberger von den Freien Wählern, der 25,39% der Stimmen auf sich vereinen konnte. Er bekommt am 30.03.2014 aber eine zweite Chance, die Nachfolge seines Parteifreundes und langjährigen Vorgängers im Amt des Gemeindeoberhauptes, Rainer Schneider, anzutreten.

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Die Kandidaten für die Stichwahl am 30. März: Thomas Seidenberger (Freie Wähler) und Franz Heilmeier (Bündnis 90/ Die Grünen)

Wie heiß umkämpft dieser Platz um die Stichwahl wirklich war, zeigt sich daran, dass Christa Kürzinger-Probst von der CSU mit rund 19,07% der Stimmen den Einzug in die Stichwahl nur denkbar knapp verpasste. Lange Zeit lag sie mit Seidenberger gleich auf. Auch Beate Frommhold-Buhl von der SPD konnte sich lange Zeit Hoffnung machen. Sie landete schließlich bei 14,64% der Stimmen. Beachtliche 11,93% der Stimmen holte Johann Kummer mit seinen Bürgern für Neufahrn, was die die Wechselstimmung in Neufahrn bestätigt. Aber auch die Wahlbeteiligung mit gerade einmal knapp 48% zeugt von viel Frust in der Gemeinde.

 

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Reges Treiben und gespannte Erwartung am Wahlabend im Rathaus Neufahrn

 

Erschrocken über die geringe Wahlbeteiligung zeigten sich dann auch alle Kandidatinnen und Kandidaten um das Amt des Gemeindeoberhauptes, die alle ins Rathaus gekommen waren, um die Ergebnisse live vor Ort zu erfahren.

Überglücklich darüber, doch noch in die Stichwahl gekommen zu sein, zeigte sich Thomas Seidenberger angesichts der Aufholjagd, lag er doch bis zur Auszählung der Hälfte der Stimmen noch hinter seiner Mitbewerberin Christa Kürzinger-Probst von der CSU.

Bereits im Vorfeld ein gutes Gefühl hatte Franz Heilmeier von den Grünen nach vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Sichtlich zufrieden dankte er allen Wählerinnen und Wählern, seinem Team aber auch den Konkurrenten. „Der Wahlkampf hat der Gemeinde gutgetan, steht er doch auch für einen personellen Wechsel", betonte Heilmeier. Er werbe nun für die übrigen Stimmen und möchte auch seine eigenen Wähler noch einmal ermutigen, zur Wahl zu gehen.

Nicht zufrieden sein konnte Beate Frommhold-Buhl von der SPD. Sie hatte sich ein besseres Ergebnis gewünscht. Angesichts der geringen Wahlbeteiligung fürchtet sie, dass die SPD wieder einmal ausgerechnet die eigenen Wähler nicht erreichen konnte, „Neufahrn ist aber auch ein konservatives Pflaster". Nach vorne blicken und weitermachen, so da Motto hier. Eine Wahlempfehlung für den einen oder anderen Kandidaten wollte Frommhold-Buhl an diesem Abend noch nicht abgeben.

Obwohl auch er nicht der neue Bürgermeister Neufahrns geworden ist, freute sich Johann Kummer trotzdem darüber, dass er aus dem Stand über zehn Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Eine Wahlempfehlung für die Stichwahl am 30. März mochte auch er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht abgeben.

Deutlich frustriert über das knappe Ausscheiden zeigte sich Christa Kürzinger-Probst von der CSU. Sie war zu keiner Stellungnahme mehr bereit und verließ das Rathaus frühzeitig in Richtung „Gudruns BackCafé", wo die After-Wahl-Party ihrer Partei stattfand.

 

 

 

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