lesen-sie-auch-andere-ortszeitungen Oberdinger Kurier Logo echinger-echo haarer-echo herrschinger-spiegel mooskurier

Wirtschaftsförderung für Neufahrn: So geht’s

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 26. Februar 2014

(Text/Foto: ne) Zu wenig Gewerbesteuer, abwandernde Firmen, immer weniger Arbeitsplätze am Ort: Das sind die Probleme, die Neufahrn seit vielen Jahren zu schaffen machen. Aber was kann man tun, um diese Entwicklung aufzuhalten und endlich einen Aufwärtstrend einzuleiten? „Da muss ein Profi ran", fordert SPD-Bürgermeisterkandidatin Beate Frommhold-Buhl.

Weder ein ehrenamtlicher Referent noch ein Gremium aus Gemeinderäten und Verwaltung können das schaffen. Doch was macht eigentlich ein sogenannter Wirtschaftsförderer, welche Aufgaben hat er in der Praxis? Zur Beantwortung dieser Fragen wurde nun ein Gast eingeladen, der auf jahrelange Erfahrung mit professioneller Wirtschaftsförderung zurückblicken kann und dadurch viele Erfolge aufzuweisen hat: Günther Knoblauch, Abgeordneter des Bayerischen Landtags und früherer Bürgermeister von Mühldorf, einer Gemeinde mit etwa 17500 Einwohnern. Er berichtete im Gasthaus Maisberger über eine Vielzahl großer und kleiner Maßnahmen, über Imagepflege, Auftreten einer Gemeinde nach außen, vor allem aber über aktives Werben einer Gemeinde für Neuansiedlungen.

spd neufahrn 2214

Die Ziele einer aktiven Wirtschaftsförderung sind aus seiner Sicht: Eine Verbesserung der Standortfaktoren für bestehende Unternehmen und für Neuansiedler, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes in der Region und eine Stärkung der Attraktivität des Einzelhandelsstandortes. Unabdingbarer Service, den Wirtschaftsförderung zu leisten hat, ist beispielsweise die Unterstützung bei Erweiterungsvorhaben, die Vermittlung von Industrie- und Gewerbeflächen und Gebäuden, die Koordinierung wirtschaftlicher Belange mit den Abteilungen im Rathaus, ein Wegweiser zur Existenzgründung und aktive Unterstützung bei Behörden und Regierung. Das Fazit des früheren Bürgermeisters: „Bürgermeister, Verwaltung und Wirtschaftsförderung müssen Hand in Hand arbeiten und gemeinsam auftreten, um neue Firmen anzusiedeln und Problemlösungen für neue und bereits ansässige Firmen zu finden".

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok