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Haben sich viel vorgenommen: Die Grünen um ihren Bürgermeisterkandidaten Franz Heilmeier

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 24. Februar 2014

(Text/Foto: bh) Die Neufahrner Grünen mit ihrem Bürgermeister Kandidaten Franz Heilmeier stellen sich vor den Kommunalwahlen in allen Ortsteilen den Bürgerinnen und Bürgern vor. So auch vor kurzem im Gasthof Maisberger, wo eine große Anzahl an Interessierte der Einladung folgten. Zunächst lobte die Grünen-Landratskandidatin Birgit Mooser-Niefanger ihre Neufahrner Parteikollegen: „Sie wollen hier den Wechsel. Franz Heilmeier wäre auf menschlicher Ebene ein großer Gewinn für die Gemeinde." Offenheit, die Gabe des Zuhörens würden ihn auszeichnen. Der 50-jährige Pastoralreferent stellte sich im Anschluss ausführlich vor.

gruene wahlprogramm

Franz Heilmeier bei seiner Vorstellung im Gasthof Maisberger

Schon früh begann sein Engagement in der Kirche und studierte später Theologie. Der christliche Glaube begleite ihn, daraus gestärkt übernehme er auch gerne Verantwortung. In einer leitenden Tätigkeit sei es für Heilmeier besonders wichtig, dass die Mitarbeiter mit ihren Fähigkeiten glänzen könnten – so praktizierte er es bereits in seinem Beruf als Leiter der kirchlichen Gemeinde der Hochschule Freising. In Neufahrn hatte sich der 50-Jährige lange in der Politik zurückgehalten. Als die Diskussion um den Bavariapark allerdings begann, entschied er sich, aktiv einzugreifen. In diesem Jahr könne der Neuanfang in der Gemeinde geschehen, so Heilmeier. In der Zeit vor den Wahlen hätte er oft gehört, dass man ihn sich zwar schon als Bürgermeister vorstellen könne, er aber doch noch nicht einmal im Gemeinderat sei. Der Grünenbürgermeisterkandidat erwiderte, dass er schon oft in Sitzungen oder auch durch ausführliche Gespräche tiefe Einblicke gewonnen hätte. Speziell in Richtung des amtierenden Bürgermeister kritisierte er: „Zumindest am Schluss wusste er immer alles besser, als alle Fachmänner." Damit soll unter Heilmeier Schluss sein. Sachpolitik stehe für ihn an erster Stelle und das auch gerne zusammen mit den anderen Fraktionen – denn Parteipolitik ist nicht Heilmeiers primäres Steckenpferd. Wichtige Eckpunkte im Wahlprogramm der Grünen ist unter anderem das Projekt Neufahrn 2030 – es müsse eine vorausschauende Entwicklung der Ortschaften geben. Dabei spielt auch eine lebendige und zukunftsfähige Ortsmitte Neufahrns eine große Rolle. Mit einer aktiven Wirtschaftsförderung unter Einbindung der ortsansässigen Betriebe. Dabei soll es auch eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden geben. Ziel ist ein ausgeglichener Gemeindehaushalt, man dürfe nicht auf Kosten der folgenden Generationen leben. Die Transparenz soll größer werden – mit regelmäßigen Bürgerversammlungen oder einem Informationssystem im Netz. In Sachen Verkehr soll es nach dem Wunsch der Grünen ein fundiertes Konzept geben, die Radverbindungen müssten sicherer und attraktiver werden. Auch für die Jugendlichen und Senioren wollen die Grünen anpacken, selbstverständlich ist zudem das klare Nein zur dritten Startbahn am Münchner Flughafen.

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