lesen-sie-auch-andere-ortszeitungen Oberdinger Kurier Logo echinger-echo haarer-echo herrschinger-spiegel mooskurier

Altbekanntes und Neues – „für Berta“

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 04. Juni 2019

Luz amoi begeistert erneut das Neufahrner Publikum

Mit dem Walzer „Kirschblütenzeit“ eröffneten sie das Konzert und knüpften damit an das Programm an, mit dem sie 2017 in Neufahrn auf der Bühne standen. Dieses Mal traten sie jedoch „für Berta“ auf. Ihr ganz persönlich war dieser Abend zugedacht, mit dem Luz amoi am 1. Juni in der voll besetzten Aula des Gymnasiums das Neufahrner Publikum begeisterte. Doch wer ist Berta? Bandchef Stefan Pellmaier löste das Rätsel: „Jeder ist Berta!“ erklärte er „und damit kann jeder das Gefühl haben, dass wir für ihn ganz persönlich singen und spielen!“

Luz amoi hat sich einiges gegönnt: einen neuen Tourbus, eine neue Homepage, ein neues Outfit. Und natürlich ein neues Programm, in dem aber auch manches Bekannte zu hören war. „Augn zua und zruckloana“ empfahl Pellmaier und dazu war im ersten Teil des Konzerts viel Gelegenheit. „Regentag“ – da hörte man die Tropfen fallen, und mit ein wenig Vorstellungsvermögen sah man an einem lauen Sommerabend die Sterne am „Nachthimmel“ aufgehen. Die Klänge der Steel Drum entführten die Zuhörer mal kurz in die Karibik, doch bald tauchte dort der alte Musketier wieder hinter der Stadltür auf.

luz amoi2019 1

Ganz persönlich „für Berta“ – das neue Programm von „Luz amoi“ 

„Noch erdiger, noch näher bei de Leit, noch authentischer, noch bayrischer!“ steht als Motto über dem neuen Programm. Bayrisch ging es nach der Pause weiter mit einem Medley aus bekannten und unbekannten Stücken. „Kimmt sche hoamli die Nacht“, das wohlbekannte „Rehragout“ und natürlich „de oide Kath“ fehlten dabei genauso wenig wie das Lied vom Hammerschmid. Und bereitwillig folgte das Publikum Pellmaiers eindringlichen Anweisungen („i bin a Lehrer, des is mei täglich Brot“) zum Aufstehen, Mitklatschen und Mitsingen.

Bayrisch-modern waren die Interpretationen, dazu gehörten neben dem Einsatz von Gitarre, Hackbrett, Akkordeon, Geige, Flöte, Bass, Harfe, Klarinette und Saxophon an diesem Abend auch Ukulele, E-Gitarre, E-Bass, und Banjo. Die fünf - Stefan und Stefanie Pellmaier, Manuela Schwarz, Johannes Czernik und Dominik Hogl, bis auf letzteren alle verwandt oder verschwägert - sind Vollblutmusiker. Sie spielen und singen voller Leidenschaft und mit großem Können, vor allem aber, „weil es uns Spaß macht“ wie Stefan Pellmaier verrät. Das ist zu sehen, zu hören und zu spüren.

Das Publikum war begeistert und erklatschte sich eine letzte, eine allerletzte und eine allerallerletzte Zugabe. „Einmalig“ und andere Superlative hörte man nicht nur einmal beim Hinausgehen und ganz bestimmt fühlten sich viele an diesem Abend als „Berta“, der dieser Abend gewidmet war.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok