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Die Europäische Union verstehen

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 22. März 2019

Tobias Winkler vom Verbindungsbüro des Europaparlaments im OMG

Für die 11. Klassen am Neufahrner Gymnasium gab es am 20. März eine ganz besondere Unterrichtsstunde. Tobias Winkler, Leiter des Verbindungsbüros des Europaparlaments in München, war als Referent ins OMG gekommen, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Ziele und die Arbeit der Europäischen Union und des Europäischen Parlaments zu vermitteln.

„Was ist eurer Meinung nach das wichtigste Ziel der EU?“ war seine erste Frage in die Runde. Die Antworten kamen prompt: neben einem freien Arbeitsmarkt, Freiheit und Bürgerrechten war das vor allem Sicherheit. „Das“, bestätigte Winkler, „sehen viele andere genauso.“

Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte der EU erklärte er, wie wichtig der Zusammenschluss der europäischen Staaten heute und in Zukunft ist. Er verdeutlichte dies mit einem Blick in die Statistik und zog Vergleiche zu anderen Staaten, z.B. hinsichtlich Wirtschaft und Bevölkerungsdichte. Ausführliche Informationen zur den Organen der EU und deren Arbeitsweise ergänzten seinen Vortrag.

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„Die Europäische Union verstehen“ – Tobias Winkler, Leiter des Verbindungsbüros des Europaparlaments in München, zu Besuch im Neufahrner Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich inhaltlich bereits auf dieses Gespräch vorbereitet und dazu auch Fragen mitgebracht, die Tobias Winkler ausführlich und kompetent beantwortete. Da ging es vor allem um den Brexit und seine Auswirkungen auf die Europa-Wahl, aber auch darum, wie die EU mit möglichen neuen Mitgliedern wie z.B. die Türkei oder Russland umgeht oder um den Rettungsschirm für Griechenland. Ein bisschen schade war es, dass die Zeit am Ende dann nicht mehr für weitere Fragen ausgereicht hat.

In der 11. Klasse ist man in der Regel noch nicht alt genug, um wählen zu dürfen. Winkler appellierte aber trotzdem an sein junges Publikum: „Auch wenn Sie noch nicht wählen dürfen, motivieren Sie die Menschen in Ihrer Familie und in Ihrem Freundeskreis, dass sie am 26. Mai auf jeden Fall zur Europawahl gehen!“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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