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Lukas erzählt „Go(o)d News über Jesus“

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 06. November 2017

Fast 200 Kinder kommen zum ökumenischen Kinderbibelwochenende

Der Evangelist Lukas hat viel zu erzählen, und das sind vor allem „go(o)d News“. In seinen Schriften findet sich so manches über Jesus, das in den anderen Evangelien nicht steht. Grund genug, sich beim Kinderbibelwochenende (KiBiWe) einmal genauer mit ihm zu befassen.

Vom 3. bis 5. November trafen sich fast 200 Kindergarten- und Schulkinder von der 1. bis zur 7. Jahrgangsstufe im Franziskussaal, um zu erfahren, was denn so Besonderes an den Aufzeichnungen von Lukas ist. In einem Theaterstück, aufgeteilt in einzelne Szenen, sahen und hörten die Kinder nicht nur, wie Jesus von Johannes dem Täufer getauft wird, wem Jesus in der Wüste begegnet, sie erfuhren auch vom barmherzigen Samariter und sie erlebten Abendmahl, Verrat, Gefangennahme und wie zwei Jünger nach der Auferstehung Jesus auf dem Weg nach Emmaus begegnen. Die Kinder lernten den Evangelisten Lukas als einen Menschen mit sozialer Einstellung kennen, der auf das Reich Gottes hofft, in dem es allen gut gehen wird. Spannende Geschichten!

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Fast 200 Kinder füllten die Pfarrkirche St. Franziskus am Samstagabend zum gemeinsamen Ausklang des Tages.

Die Zahlen sind beeindruckend: Knapp 200 Kinder, aufgeteilt nach Alter in 13 Gruppen, nahmen am KiBiWe teil. In ihren Kleingruppen durften sie, immer mit Bezug zum Thema, spielen, malen, basteln und gemeinsam Brotzeit machen. Doch nicht nur das, passend zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter gab es für die Großen sogar einen Erste-Hilfe-Kurs.

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Auf dem Weg nach Emmaus begegnen die Jünger einem Mann, sie essen mit ihm – und merken erst dann, dass dies Jesus ist.

Das achtköpfige Vorbereitungsteam hatte sich lange vorher für ein ganzes Wochenende zusammengesetzt und danach zum ersten Planungstreffen eingeladen, bei dem bereits 70 Jugendliche und Erwachsene den Franziskussaal füllten. Insgesamt 145 Mitarbeiter waren letztendlich dabei und sorgten dafür, dass alles nach Plan und ohne Hindernisse vonstatten ging: Schauspiel, musikalische Begleitung, reibungsloser Ablauf und, ganz wichtig, beste Betreuung der Kinder an allen drei Tagen. Nicht zu vergessen das eingespielte Küchenteam, das in bewährter Weise am Samstag rechtzeitig zum Mittagessen Nudeln und Tomatensoße servierte. Dankenswerterweise hatten sich zahlreiche Eltern zum Backen bereitgefunden und so gab es auch noch ein gut bestücktes Kuchenbüfett.

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Die „helfenden Hände“ greifen überall zu, wo Körperkraft benötigt wird.

Die 35 Schauspielerinnen und Schauspieler hatten schon Monate vorher das Stück einstudiert, 13 Bandmitglieder und die „Kirchenspatzen“ unter der Leitung von Manuela Dill hatten die Lieder geübt, die „Bemos“ (Bewegungs-Motivatoren) brachten von der Bühne aus die Kinder in Bewegung. 16 Paar „Helfende Hände“ in leuchtend grünen T-Shirts stellten ihre Kraft für Auf- und Abbau und alles andere, wofür Körpereinsatz nötig war, zur Verfügung.

Das Kinderbibelwochenende ging am Sonntagvormittag mit einer ökumenischen Abschlussfeier, geleitet von der evangelischen Pfarrerin Anna Hertl und der katholischen Pastoralassistentin Mihaela Macan, zu Ende.

Am 10. November wurde das gesamte Theaterstück im Franziskussaal noch einmal aufgeführt, hierzu war dann auch die Öffentlichkeit eingeladen.

Nach wie vor aktuell ist das „Bibelprojekt Neufahrn – wir schreiben die vier Evangelien ab.“ Jeder und jede ist eingeladen, sich daran zu beteiligen. Nähere Infos, sowohl zum KiBiWe 2017 als auch zum Bibelprojekt sind zu finden unter www.kibiwe.de“ unter „Links“ geht es zum „Bibelprojekt Neufahrn.“

Was sagt einer, der am KiBiWe 2017 teilgenommen hat? Christof, 3. Klasse, war schon zum dritten Mal dabei. Er findet: „Mit hat alles gut gefallen! Und ich war am Abend immer gespannt, wie die Geschichte am nächsten Tag weitergeht.“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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