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Neue Möbel für den Pausenhof – selbst gemacht

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 26. Juli 2017

42 Jungs und Mädels nähen, bohren, schrauben

Gemütliche Sitzgelegenheiten für die beiden Pausenhöfe ihrer Schule herzustellen war der Inhalt eines Projekts für die Klassen 9Ma und 9Mb der Jo-Mihaly-Mittelschule. Aus den drei Zweigen (Technik, Wirtschaft, sozial) hatten sich 42 Schülerinnen und Schüler dafür angemeldet. Am 24. Juli war es dann so weit. 21 Holz-Paletten für sieben Sitzbänke, eine dicke Rolle mit orangefarbenem Stoff, riesige Schrauben und ein Transportwagen voller Handwerkszeug standen bereits bereit, als sich die Jugendlichen am Montagmorgen im Flur der Jo-Mihaly-Mittelschule einfanden, der vorübergehend zur Schreinerwerkstatt umfunktioniert wurde.

Katharina Zirjanova, Fachlehrerin für Technik, erklärte ihnen die einzelnen Arbeitsschritte und die geplante Vorgehensweise. An verschiedenen Stationen sollte jeweils angezeichnet, gebohrt, geschraubt und genäht und später das Holz abgeschliffen und geölt werden. Es dauerte zwar ein bisschen, bis sich die einzelnen Arbeitsgruppen gebildet hatten und manchmal war auch sanfter Nachdruck nötig, aber nach kurzer Zeit waren die Gruppen komplett und es konnte an die Umsetzung gehen. Die Mädchen und Jungen bekamen dazu fachmännische Unterstützung von Schreinermeister Werner Edlhuber, der Tipps gab, Fragen beantwortete und half, wenn Unsicherheiten auftraten.

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Beim Bohren ist volle Konzentration angesagt!

Manchen sah man schon bei den ersten Handgriffen an, dass sie mit handwerklicher Arbeit vertraut sind, für andere war es Neuland und sie brauchten etwas mehr Zeit, um sich darauf einzulassen. Aber die Motivation war hoch und die Begeisterung groß. „Jungs haben genäht und Mädchen wollten bohren und schrauben“ berichtet Katharina Zirjanova begeistert.

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Die Sitzkissenbezüge werden zugeschnitten und anschließend an 14 Nähmaschinen genäht.

Alle haben fleißig gearbeitet und so konnten die neuen Pausenhofmöbel viel früher als geplant, nämlich bereits am Mittwochvormittag, in der Aula aufgestellt und bewundert werden. Die erste Sitzprobe war selbstverständlich den fleißigen Handwerkern selbst vorbehalten.

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Auf ihre selbst gefertigten Pausenhofmöbel sein können die Schülerinnen und Schüler zu Recht stolz sein. Das finden auch Rektorin Marietta Hager und Lehrerin Katharina Zirjanova (stehend) und die Klassleiterinnen Christine Pöhlmann und Maxi Heimerl (links).

Ohne die Unterstützung von Marietta Hager, Rektorin der Jo-Mihaly-Mittelschule, wäre das Projekt nicht möglich gewesen. „Dafür sind wir sehr dankbar.“ Katharina Zirjanova betont außerdem, wie wichtig die Mithilfe der beiden Klassleiterinnen Maxi Heimerl und Christine Pöhlmann war, damit die Arbeiten reibungslos und ohne Probleme vorangehen konnten.

Das größte Lob jedoch verdienen die 42 Jugendlichen, die so fleißig gebohrt, geschraubt und genäht haben. Dass ihre Schule nun neue Pausenhofmöbel aus hauseigener Produktion besitzt, darauf können die Mädels und Jungs zu Recht stolz sein.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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