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Ritter Kuno Kettenstrumpf in der Bücherei

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 05. Juli 2017

Leseabenteuer für Erstklässler

Mit dem Zauberer Balduin hat der Kinderbuchautor Oliver Pötzsch so seine liebe Not, weil sich der nämlich ständig einmischt, ehe der Autor endlich mit dem Vorlesen beginnen kann. Balduin hält sich einfach nicht an den guten Rat, den Michaela Reidel, Leiterin der Neufahrner Bibliothek, den Kindern zu Beginn des „Ritterspektakels“ gibt: „Augen auf, Ohren gespitzt und – Mund zu!“. Die Kinder der 1. Klassen der Jahnschule, die im Rahmen der Lesewoche mit ihren Lehrerinnen am 29. Juni die Gemeindebibliothek besuchen durften, waren sehr gespannt und hörten aufmerksam zu.

Oliver Pötzsch liest an diesem Vormittag aus seinem Buch „Ritter Kuno Kettenstrumpf“. Alle, Kinder und Lehrerinnen, schließen erst Mal folgsam die Augen, als er zur Gitarre greift und das Lied von Kuno singt.

bib neufahrn ritterspektakel

Der freche Zauberer Balduin und Kinderbuchautor Oliver Pötzsch besuchen die Neufahrner Gemeindebücherei.

Aufregend wird es im Verlauf der ersten Erzählung: Sturm, Regen und Hagel brausen durch die Neufahrner Bibliothek, ein Schiff gerät in Seenot, eine Schatzkiste wird gefunden, geheimnisvolle Zaubertränke werden ausprobiert. Begeistert erfüllen die Kinder die Aufgaben, die ihnen der Autor stellt. Und viele Finger schnellen hoch, wenn er Fragen hat. Ob die Kinder wissen, was ein Ritter so alles zu tun hat? Klar, er muss „die Burg und das Land verteidigen“, muss „gegen Drachen kämpfen“ und, vornehmste Aufgabe, er muss „das Burgfräulein beschützen“. Erstklässler Lukas wird kurz mal ein Knappe und darf das große Schwert tragen und sogar mal die Kettenhaube aufprobieren, wobei er allerdings feststellen muss: „die stinkt“. Und sein Klassenkamerad Antony ist so stark, dass er sogar das schwere Kettenhemd hochheben kann. Für jede richtige oder besonders originelle Antwort gibt es einen Aufkleber.

Dass er sich diese Geschichten für seine eigenen Kinder ausgedacht hat, damit die Sonntagsspaziergänge nicht so langweilig sind, glaubt man Oliver Pötzsch aufs Wort. Er bezieht die Kinder ins Geschehen mit ein, motiviert sie immer wieder, sich selber Gedanken zu machen und nimmt vor allem jede Antwort ernst.

Am Schluss geht natürlich alles immer gut aus und am Ende der Lesestunde bedanken sich die Kinder mit viel Beifall. Da kann man sich gut vorstellen (oder zumindest hoffen), dass nach diesem spannenden und aufregenden Vorlesevormittag viele Kinder Lust bekommen, die Geschichten vom Ritter Kuno Kettenstrumpf demnächst zuhause weiter zu lesen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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