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„Nehmt Rücksicht auf uns!“

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 25. April 2017

Aktion des Elternbeirats zur Verkehrssituation vor der Grundschule II

An jedem Schultag das Gleiche: Mütter oder Väter halten – im absoluten Halteverbot - vor dem Schultor, um ihre Kinder aussteigen zu lassen, Autos fahren viel zu schnell an der Grundschule vorbei, obwohl nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist. So kann es nicht weitergehen, dachten sich Melanie Kappel-Kleinert und Kerstin Lange vom Elternbeirat der Grundschule II und planten für den ersten Schultag nach den Osterferien eine Aktion, um auf diese gefährliche Verkehrssituation aufmerksam zu machen.

Rund 20 Kinder und etwa 15 Mütter und Väter standen am 24. April vor Schulbeginn mit großen bunten Plakaten an der Straße vor dem Schultor. „Achtung Kinder“ - „Fuß vom Gas“ - „Kein Parkplatz“ - „Das ist eine Spielstraße“ ... Ganz genau registrierten die Kinder, wie Autofahrerinnen und Autofahrer auf ihre Schilder reagieren. „Der hat’s gesehen…“, „die hat überhaupt nicht hergeschaut…“

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„Achtung Kinder!“! - eine Aktion des Elternbeirats der Grundschule am Fürholzer Weg zur Verkehrssituation vor der Schule

Zwar fehlen derzeit noch Parkplätze, die durch Baucontainer und Bauzäune gesperrt sind. Das Hauptproblem ist nach Ansicht von Melanie Kappel-Kleinert jedoch vor allem die Uneinsichtigkeit mancher Eltern. Dies bestätigt auch Nicole Höfner von der Kommunalen Verkehrsüberwachung. „Manche sind unbelehrbar, finden immer eine Ausrede.“ Sie weiß, dass demnächst die fehlenden Parkplätze wieder frei gemacht werden. Bis jetzt habe man alle, die im Halteverbot parkten, lediglich darauf hingewiesen und ihnen, so Höfner, „gut zugeredet“. Aber in naher Zukunft wird sich dies ändern, denn dann ist man „schon beim Anhalten und noch vor dem Aussteigen mit 10 Euro dabei“.

Die Kinder waren von der Aktion begeistert. Lucie und Naja, beide in der dritten Klasse, finden es toll, hier zu stehen und sie wünschen sich, dass die meisten Autofahrer ihre Schilder tatsächlich lesen. Und Levin aus der zweiten Klasse meint: „Das ist gut, wenn dann die Leute nicht so schnell fahren und hier nicht parken. Dass nichts passiert und kein Kind verletzt wird!“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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