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Wie funktioniert denn das?

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 25. November 2015

Forschung und Technik zum Anfassen beim 2. OMG-MINT-Tag am 25. November.

Was findet man, wenn man das Wasser des Galgenbachweihers unter dem Mikroskop betrachtet? Da geht es ganz schön lebendig zu, wie die staunenden Besucher feststellen konnten.

Dies war jedoch nur eines von insgesamt acht Projekten, für das sich die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen im Rahmen des 2. OMG-MINT-Tages anmelden konnten.

Am Vormittag durften sie nach Herzenslust forschen und ausprobieren. Am Nachmittag dann wurden Versuche und Ergebnisse den staunenden Eltern, Geschwistern und interessierten Besuchern vorgeführt. Themen waren u.a. die Bewegungsanalyse eines Sprinters oder mit Hilfe des Computerprogramms Arduino Lichteffekte in verschiedenen Farben und Anordnungen zu erzielen. In Versuchen wurde nachgewiesen, welche Indikatoren es gibt es, um saure und basische Lösungen zu erkennen. Und in der Aula durften die Gäste ausprobieren, ob sie mit kleinen Würfelkonstruktionen vorgegebene Modelle und Anordnungen nachbauen können.

omg mint 1

Heuaufguss mit Tümpelwasser – da gab es viel zu sehen für die jungen Forscher.

MINT bezieht sich auf die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mit einer gezielten Förderung vor allem der praktischen Anwendung dieser Fächer soll das Interesse von Schülerinnen und Schülern geweckt und gestärkt werden. Lust auf Forschung und Technik zu wecken – damit verbindet sich die Hoffnung, dem Fachkräftemangel begegnen zu können, der mittelfristig zu erwarten sein wird.

omg mint 2

Da bewegt sich doch was!

Interesse und Motivation waren bei den 112 Schülerinnen und Schülern der siebten Klassen des OMG groß. Da wurde experimentiert, gebaut, vorgeführt und gezeigt, und wer Fragen stellte, dem wurde alles geduldig und für Nichtwissenschaftler nachvollziehbar erklärt.

omg mint 3

Mehmet Ali, Friedrich und Leonart üben schon mal das Starten.

Spannend war das Thema der Projektgruppe 6: Das OMG geht in die Luft – wer fliegt am längsten? Vier Mädchen und vier Jungen bastelten in mühevoller Kleinarbeit Modellflugzeuge aus Balsaholz und Papier. Viel Geduld und Feingefühl waren dafür notwendig. „Drei Stunden Arbeit stecken da drin“ so die Lehrerin Frau Neppl. Am Nachmittag durften die Flieger dann mit Hilfe eines straff zusammengedrehten Gummis in die Luft gehen. Wer fliegt am längsten? Die kleinen Kunstwerke flogen elegante Kreise und Spiralen, über Hindernisse und durch Lücken, einer gar so hoch, dass er nur mit Hilfe der großen Leiter wieder zurückgeholt werden konnte. Der Sieg wurde mit Frauenpower erreicht, denn Kathrin probierte unermüdlich immer wieder andere Startvariationen, und ihr Flieger schaffte dann auch den längsten Flug von rund einer Minute Dauer.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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