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Neufahrner Schüler qualifiziert sich für internationalen Wettbewerb für junge Naturwissenschaftler in Argentinien

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 04. November 2014

(Text/Foto: mas) 45 helle Köpfe, die sich für Naturwissenschaften begeistern, wurden Anfang Oktober für eine Woche nach Merseburg eingeladen. Im Rahmen des Bundesfinales sollten sie sowohl theoretische Aufgaben lösen als auch ihr Können beim Experimentieren zeigen. In einem spannenden Kopf- an Kopfrennen wurden die sechs glücklichen Sieger ermittelt, die im Dezember für zwei Wochen nach Mendoza, Argentinien, fliegen dürfen. Dort werden sie auf Jugendliche aus etwa 40 Nationen treffen, mit denen sie im Rahmen der „11th International Junior Science Olympiad“ um Gold, Silber und Bronze wetteifern werden.

Die Teilnehmer des Bundesfinales wurden in einem mehrteiligen Auswahlverfahren, das die Fächer Physik, Chemie und Biologie umfasst, aus bundesweit etwa 4000 Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 15 Jahren ausgewählt.

Unter den sechs Mitgliedern des Nationalteams ist Carlos Esparza-Sanchez, Schüler des OMG Neufahrn, der im Bundesfinale einen hervorragenden zweiten Platz erringen konnte.

Carlos ist gerade mal 14 Jahre alt und darf sich nun auf die Reise nach Argentinien freuen. Sprachprobleme wird es für ihn dort ganz bestimmt nicht geben, die einzelnen Gruppen werden zwar in der jeweiligen Landessprache betreut, seine ausgezeichneten Spanischkenntnisse werden ihm dort jedoch ganz bestimmt sehr zugute kommen.

04 11 2014 OMG Carlos

Carlos Esparza-Sanchez, Schüler des OMG Neufahrn, wurde 2. Sieger im Bundesfinale und qualifizierte sich damit für die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb für junge Naturwissenschaftler in Argentinien.

Womit beschäftigt sich so ein junges Talent in der Freizeit? „Judo, ein bisschen Programmieren und…“ – keine Überraschung – „…Mathe, da habe ich schon an einigen Wettbewerben teilgenommen.“ Auf die Frage, ob seine Eltern stolz auf ihn seien, überlegt er einen Augenblick und meint dann bescheiden „Ich glaub schon.“

Stolz auf ihn können sowohl die Eltern als auch die Schule sein. Viele Daumen werden hoffentlich für Carlos gedrückt werden, wenn er sich Anfang Dezember dann in Mendoza, Argentinien, der Herausforderung dieses internationalen Wettbewerbs für junge Naturwissenschaftler stellt.

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