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"We can do it all night long"

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 02. Oktober 2014

(Text/Fotos: mas) Mit diesem Ausblick auf künftige nächtliche Aktivitäten eröffnete Dr. Wolfgang Ober seinen Vortrag zur Einweihung des neuen Observatoriums. Nachdem einige Jahre das Teleskop nur unter erschwerten Bedingungen genutzt werden konnte und zuweilen die Beobachtungen durch das Wetter vereitelt wurden, freut man sich am OMG nun ganz besonders über die neue Errungenschaft.

 

Am 8. August wurde es geliefert, gut verpackt. Nicht erwartet hatte man, dass es in viele einzelne Teile zerlegt war, ein „Puzzle für Astronomen“, wie Dr. Ober es bezeichnete. Alles musste zusammengesetzt, exakt angepasst und verschraubt werden, bis es endlich fertig auf dem Betonfundament montiert war. Noch muss der Kuppelschieber, den man zum Beobachten des Himmels öffnet, mit Muskelkraft betätigt werden, aber es besteht Hoffnung, dass dies in absehbarer Zeit ein Motor übernehmen kann.

Dr. Ober erklärte den genauen Aufbau des Observatoriums und zeigte dem interessierten Publikum, was man damit am Himmel alles sehen und abbilden kann. „Nun können wir viel mehr Zeit mit Astronomie verbringen“ freut er sich, „weil die zeitraubende Montage nicht mehr nötig ist. Ist der Himmel bedeckt oder fängt es an zu regnen, dann schiebt man die Kuppel zu und versucht es einfach in ein paar Stunden wieder“. Alles ist nun wesentlich unkomplizierter und vor allem wetterunabhängig.Observatorium 1

Das neue Observatorium auf dem Gelände des OMG Neufahrn.

Schulleiter Franz Vogl bedankte sich bei den Spendern und Förderern, ohne die die Anschaffung des Observatoriums nicht möglich gewesen wäre. Sein besonderer Dank galt dem Förderverein, vertreten durch seinen Vorsitzenden Harald Renz, sowie dem Landratsamt Freising, der Sparkasse Freising und nicht zuletzt den Eltern für die großzügige Unterstützung.

Bei dieser Gelegenheit konnte Vogl auch gleich noch einen Scheck des Astro-Clubs in Höhe von 500 Euro in Empfang nehmen. Diese Spende ist als Beitrag für die Anschaffung des Motors gedacht.

Observatorium 2

Die Hobbyastronomen warten auf die ersten Sterne am Himmel.

„Das Observatorium muss ja nicht nur für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Vielleicht findet sich eine Elterngruppe mit Interesse an der Astronomie?“ Mit dieser Anregung lud Schulleiter Vogl alle Anwesenden ein, das Observatorium zu besichtigen. „Aber nur von außen, denn alle passen nicht rein!“

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