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Feierlicher Auftakt für den „Tummelplatz des Geistes“

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 10. Juli 2014

Grundsteinlegung für den Neubau der Grundschule 2 am Fürholzer Weg

(Text/Foto: sh) Zum Schuljahrbeginn 2015/16 soll sie fertig sein, die neue Grundschule 2 am Fürholzer Weg, für die am 9. Juli feierlich der Grundstein gelegt wurde.
„Eines ist sonnenklar – unsere Schule wird wunderbar" sangen die Schulkinder, die durch den bereits erfolgten Abriss ihrer alten Schule derzeit in Containern unterrichtet werden. Der Festakt zur Grundsteinlegung wurde wetterbedingt in die Alte Halle verlegt, wo Bürgermeister Franz Heilmeier die Begrüßungsansprache hielt.

 

Grundsteinlegung Schulneubau Fürholzer Weg 2

Vor dem Festakt: Schulleiter Josef Eschlwech und Bürgermeister Franz Heilmeier

 

Grundsteinlegung Schulneubau Fürholzer Weg 3

„Ich wünsch' mir eine schöne Schule" sangen die Grundschulkinder

 

Seinen Dank richtete er an die anwesenden Gemeinderats- und Verwaltungsmitglieder (u.a. Stephanie Pflügler und Hans Halbinger) sowie Vertreter des beauftragten Architekturbüros Wulf Architekten. Neufahrns Bauamtsleiter Michael Schöfer ist zuversichtlich, dass die Schule termingerecht fertig gebaut wird und das vorgesehene Budget ausreicht.
Umrundet von allen Grundschülern war eine metallene Kapsel, die später unter dem Grundstein versenkt werden sollte. In die Kapsel legte Bürgermeister Heilmeier die aktuelle Ausgabe einer Neufahrner Ortszeitung als Zeichen der Ortsgebundenheit. „Die neue Schule wird die Ortsmitte prägen", erklärte er, sie sei gerade als Ganztagesschule wichtig für die Neufahrner Schullandschaft. Zudem legte er ein Päckchen Münzen in die Kapsel, denn der Schulneubau koste schließlich auch eine Menge Geld und er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Architekten und Planern im Rahmen der vorgesehenen Ressourcen. Es folgte noch eine aktuelle Ausgabe der Tageszeitung symbolisch für das Streben nach Bildung, welches eine Voraussetzung für die neue Grundschule darstellt. Gerade an diesem Tag war die deutsche Fußball Nationalmannschaft auf dem Titelfoto, nachdem sie am Vorabend 7:1 gegen Brasilien gewonnen hatte. Heilmeier erklärte, dass angesichts der hervorragenden deutschen Mannschaft hier schon vor zehn bis zwanzig Jahren Grundlagen geschaffen worden seien, um Kinder in genau die Richtung zu leiten, wo die entsprechenden Vorlieben und Talente liegen.
„Wer nun begann, hat schon halb vollendet", mit diesem Zitat des römischen Dichters Horaz übernahm Schulleiter Josef Eschelwech das Wort. Er begrüßte die Anwesenden mit einem orangefarbenen Seidenschal um den Hals, welcher ihm von dem Nepalesen Mandhoj überreicht worden war. Als Vertreter der nepalesischen Partnerschule im Rahmen des Projekts „Nepalmyhome" verbringt dieser drei Wochen in Deutschland mit Projektleiter Dieter Schaldach. „Namaste", so begrüßte Eschelwech dem nepalesichen Gast und freute sich ganz besonders über sein Kommen.
Begrüßt wurden außerdem die anwesenden Vertreter der benachbarten Jahnschule, mit der die geplante Mensa gemeinsam genutzt werden soll. Eschelwech dankte auch nochmals dem Neufahrner Gemeinderat, der den Komplettneubau der Schule beschlossen hatte.
In die Kapsel wanderte aus seiner Hand u.a. ein aktuelles Lehrerfoto, die „Träume eines Schulleiters", eine Schulordnung des Jahres 2014, der Kirchenanzeiger sowie Wünsche der Schüler aus der ersten und zweiten Jahrgangsstufe.

Grundsteinlegung Schulneubau Fürholzer Weg 6

Gruppenarbeit der besonderen Art: die Kapsel mit Inhalt wird im Fundament versenkt


Ein Vertreter des Elternbeirats fügte noch ein Foto der Schülereltern hinzu.
Schließlich kamen die Schüler zu Wort und konnten ihre Wünsche an die neue Schule äußern. Von Computern, Sofas und Fernsehapparaten im Klassenzimmer wurde alles genannt, außerdem ein Fußballplatz, ein Trampolin sowie eine Bücherei und natürlich „kein Streit" und Einrichtungen für behinderte Mitschüler.
Alexander Vohl, Vertreter des beauftragten Architekturbüros, versicherte, dass alle Wünsche erfüllbar seien, bis auf den einen, die alte Schule zurückzubekommen. Aber das sei nach Fertigstellung der Neubaus vielleicht gar nicht mehr nötig, weil dieser noch viel schöner werde.
Schließlich verließ man die Alte Halle und schritt zur Grundsteinlegung auf die Baustelle.
Die Kapsel wurde von den Schülern in einen Betonsockel versenkt und mit einer Steinplatte verschlossen. Diese wird im neuen Schulhaus immer sichtbar sein und trägt das – laut Bürgermeister Heilmeier sowohl für Schüler als auch für Lehrer gültige Zitat des tschechischen Pädagogen Johannes Amos Comenius: „Die Schule sei keine Tretmühle, sondern ein heiterer Tummelplatz des Geistes".

Grundsteinlegung Schulneubau Fürholzer Weg 7

Gruppenarbeit der Chefs: Josef Eschlwech und Franz Heilmeier legen den Grundstein

 

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