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„DIE ABENTEUER DES STARKEN WANJA“

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 30. März 2014

Aufführung der OMG-Theatergruppen nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler


(Text/Foto: ne) „Es lebte einmal im heiligen Russland ein Bauer mit Namen Wassili Grigorewitsch, der hatte drei Söhne: Grischa, Sascha und Wanja. Grischa und Sascha, die beiden älteren, waren brave, fleißige Burschen. Mit dem Vater zusammen verrichteten sie die Männerarbeit in Haus und Stall, auf den Feldern und Wiesen, im Wald und am Fluss.. Wo immer sie zupackten, ob winters beim Schneeräumen, ob im Sommer beim Einbringen des Getreides, sie taten es rasch und mit fester Hand. Wassili Grigorewitsch konnte mit ihnen zufrieden sein. Wanja hingegen, der dritte Sohn auf dem Hof, war ein ungeheurer Faulpelz. Die Arbeit schmeckte ihm wie dem Hund die Brennnesseln. Wo es halbwegs ging, machte er einen Bogen darum.(...) Wanja war gegen Ende des Winters siebzehn geworden. Im Frühling trug sich jene merkwürdige Geschichte zu, mit der alles Weitere seinen Anfang nahm."
So lautet der Beginn des Kinderbuchklassikers „Die Abenteuer des starken Wanja" von Otfried Preußler, den sich die Theatergruppen der Unter-/Mittel- und Oberstufe für dieses Schuljahr ausgesucht hatten.
Die Theatergruppe, die nun fast 40 SchülerInnen zählte, kümmerte sich um die Requisiten, die Kostüme, das Bühnenbild und natürlich um die zu besetzenden Rollen. Dabei konnte sich jeder in der von ihm gewünschten Rolle zurechtfinden. Die Proben fanden immer freitags zur regulären Unterrichtszeit, später, als es auf die Aufführung zuging, auch darüber hinaus bis in den Abend hinein statt.

wanja omg theater 314

Die Aufführung, ein Thema für sich: Wegen Terminkollisionen mit anderen Veranstaltungen, die zu Beginn des Schuljahres noch nicht bekannt waren, aber plötzlich im Terminkalender auftauchten, musste eine Lösung her. Da an den ursprünglich angedachten Aufführungstagen eine „Konkurrenzveranstaltung" angesetzt war, wichen wir auf eine „Öffentliche Generalprobe" (19.3.; 5./6.Stunde) aus und verzichteten auf eine Abendvorstellung. Der große Vorteil und das Schöne an dieser Variante der Aufführung war, dass somit viele SchülerInnen der Unterstufe das Stück am Vormittag sehen konnten.
Auch wenn die Proben oft nervenaufreibend waren, ist es der Theatergruppe dieses Jahr wieder gelungen, die Literaturvorlage märchenhaft umzusetzen. Wanja kämpfte gegen seine Brüder, die ihn vom Backofen holen wollten, er siegte über Räuber, Hexen und Ritter, bis er endlich die Zarenstadt erreichen konnte, um dort seine Wassilissa zu heiraten und ausgestattet mit seinen erkämpften Waffen und Rüstungen die Zarenkrone annehmen zu können.
Um mit den abgeänderten Worten eines Märchens zu enden: Wenn sie (die SchülerInnen) sich erholt haben, von all den Strapazen, dann spielen sie auch im nächsten Jahr wieder....

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