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Einstieg in kleinen Schritten

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 11. Juni 2020

Corona-Pandemie bestimmt den Start für Pressereferentin Gabriele Ostertag-Hill

Seit Anfang April ist Gabriele Ostertag-Hill als Pressesprecherin der Gemeinde Neufahrn tätig. In einem Interview berichtet sie über ihre ersten Eindrücke.

NE: Frau Ostertag-Hill, Ihr offizieller Arbeitsbeginn wäre erst Anfang Mai gewesen. Sie haben jedoch bereits einige Wochen vorher begonnen. Was war der Grund?

G. Ostertag-Hill: Ich habe bereits am 9. April angefangen zu arbeiten. Der Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Hätte ich meinen ursprünglich gebuchten Flug aus den USA hierher wahrgenommen, wäre es unweigerlich zu ein paar Wochen Quarantäne gekommen. Ich konnte rechtzeitig umbuchen und früher fliegen. Das hatte zudem den Vorteil, dass dadurch noch zwei Wochen Einarbeitung durch Frau Dobner möglich waren.

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Sie hat sich bereits gut eingelebt in ihrer neuen Aufgabe: Pressesprecherin Gabriele Ostertag-Hill

NE: Ihr Büro ist nicht im Rathaus, sondern in der Außenstelle in der Bahnhofstr. 16. Ist das von Vorteil oder eher nicht?

G. Ostertag-Hill: Das hat Vor- und Nachteile. Hier im Haus sind die, mit denen ich viel zusammenarbeite, nämlich Herr Kretz von der Standortförderung und Herr Weichwald, der Mobilitätsbeauftragte. Außerdem natürlich Frau Dimen, die das Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Alles ist sehr übersichtlich. Was mir ein bisschen fehlt, das sind die kurzen Kontakte, die im Rathaus möglich wären, wenn man mal schnell zu jemand ins Büro gehen kann, um etwas zu klären oder auch mal für ein kollegiales Gespräch. Kontakte müssen meistens abgesprochen werden. Mit Bürgermeister Heilmeier z.B. treffe ich mich regelmäßig einmal pro Woche zu einem Jour Fixe.

NE: Wie geht es Ihnen mit der Arbeit und was sind Ihre Aufgaben?

G. Ostertag-Hill: Das ist für mich gar nicht so schwierig, denn ich war ja in Dorfen bereits in einer ähnlichen Position tätig. Die Abläufe in der Verwaltung sind mir größtenteils bekannt, das macht vieles einfacher. Im Kollegenkreis wurde ich sehr gut aufgenommen, das hat den Anfang sehr erleichtert.

Zur Zeit ist alles sehr „corona-lastig“, d.h. viel wird online erledigt. Zu meinem Aufgabenbereich gehört die gesamte Öffentlichkeitsarbeit, darunter auch die Gemeinde-Homepage, die ich derzeit aktualisiere und konzeptionell überarbeite. Außerdem erstelle ich Infos für die Bürgerinnen und Bürger und schreibe Pressemitteilungen.

Ich bin dabei, mit den verschiedenen Einrichtungen und Projekten der Gemeinde vertraut zu werden. Vor kurzem hat mir Herr Huber den Bauhof gezeigt, ich war in der Bücherei, in den Schulen und im Jugendzentrum. Die einzelnen Ortschaften will ich noch kennen lernen und auch die örtlichen Vereine. Aber das geht zur Zeit wegen Corona alles nur in kleinen Schritten.

NE: Sie haben jahrelang in den USA gelebt. Konnten Sie sich in Neufahrn schon etwas eingewöhnen?

G. Ostertag-Hill: Wie gesagt, ich bin erst im April mit Sohn und Tochter nach Deutschland zurückgekommen. Meine Tochter ist zehn Jahre alt, sie geht inzwischen bereits hier zur Schule. Mein Sohn ist sechzehn und hat gerade Ferien, wird aber sein letztes Schuljahr in den USA absolvieren. Zur Überbrückung leben wir in einer möblierten Wohnung, bis wir in eine der Personalwohnungen einziehen können. Ich denke, erst dann werden wir uns hier richtig zuhause fühlen.

NE: Frau Ostertag-Hill, wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Aufgabe.

Das Interview mit Gabriele Ostertag-Hill führte Maria Schultz.

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