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Mintrachinger Klöpfelkinder singen und sammeln

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 11. Januar 2020

Je 500 Euro für „Projekt Omnibus“ und Straßenkinderprojekt in Ecuador

Auch im Advent 2019 waren die Klöpfelkinder in Mintraching wieder sehr erfolgreich. An den vier Adventswochenenden zogen sie von Tür zu Tür und baten mit ihren traditionellen Klöpfelliedern um Spenden. Die Mintrachinger waren großzügig und so kam wieder ein ansehnlicher Geldbetrag zusammen, der am 10. Januar übergeben werden konnte. Über jeweils 500 Euro freuen sich das Projekt „Omnibus“ in München und das Straßenkinderprojekt von Sr. Sigmunda in Quito/Ecuador.

Die Stiftung „Projekt Omnibus“, vertreten von Hausleiter Bruder Igor, gibt es seit rund 30 Jahren und ist Hilfe und Stütze für Eltern schwerkranker Kinder in einer schwierigen Zeit. Das Projekt kümmert sich darum, dass Eltern während eines oft langen Krankenhausaufenthaltes in der Nähe ihrer Kinder bleiben können. 20 Zimmer stehen zur Verfügung, der Aufenthalt ist kostenlos und unabhängig von Nationalität und Religion.

Der zweite Scheck geht an Pfarrer Otto Steinberger, der das Geld an das Straßenkinderprojekt in Quito/Ecuador weiterleitet, das Sr. Sigmunda vor vielen Jahren gegründet hat. Inzwischen konnten, auch dank der Mintrachinger Spenden, vier Kinderhäuser gebaut werden, in denen benachteiligte und behinderte Kinder betreut und gefördert werden. Pfarrer Steinberger ist Mitglied des Beirats, der sich nach dem Tod von Sr. Sigmunda um das Projekt kümmert.

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Mit je 500 Euro können auch heuer wieder das „Projekt„Omnibus“ und das Straßenkinderprojekt in Quito unterstützt werden. Das freut (v.li.) Bruder Igor, Brigitte Brandmeier, Bürgermeister Heilmeier und die Mintrachinger Klöpfelkinder.

Bürgermeister Franz Heilmeier bedankte sich bei den großzügigen Mintrachinger Spenderinnen und Spendern und bei Brigitte Brandmeier, die das Klöpfeln seit vielen Jahren organisiert. Sein Dank ging aber vor allem an die Kinder, die in ihrer Freizeit von Haus zu Haus ziehen und sammeln und er verband damit die Hoffnung, dass es auch im nächsten Advent wieder (mindestens) eine Gruppe von Klöpfelkindern geben wird.

Den Dank gab es anschließend an die Scheckübergabe zur Freude aller Anwesenden auch in Form von frischen Krapfen, die die Bäckerei Liebl spendiert hatte.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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