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Adventsmusizieren für den guten Zweck

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 10. Dezember 2018

Traditionelles Adventssingen im Franziskussaal

Vorweihnachtliche Stimmung zauberten die Sänger und Musikanten beim Adventsmusizieren auch heuer wieder in den vollbesetzen Franziskussaal. Seit 28 Jahren gestalten heimische Musikgruppen und Ernest Lang als Sprecher diese Benefizveranstaltung im Advent. Wer der Einladung am zweiten Adventssonntag gefolgt war - darunter die beiden Bürgermeister Franz Heilmeier und Hans Mayer, Pfarrerin Karin Jordak, die Pfarrer Wolfgang Lanzinger und Otto Steinberger sowie Ehrenbürger Franz Steinberger - wurde mit festlicher Musik und heiteren wie nachdenklichen Geschichten rund um Weihnachten belohnt.

Der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde bildete mit seinen Chorälen von der Empore herab die musikalische Klammer zum Geschehen vor und auf der Bühne. Stimmgewaltig nahm der Männergesangverein Giggenhausen unter Leitung von Hans Halbinger die wuchtigen Posaunenklänge auf. Mit „Auf, auf in Gottes Nam‘“ aus der Bauernmesse setzte der Chor den ersten starken Akzent. Dass sie auch die leisen Töne gut drauf haben, bewiesen die Giggenhausener als Dreigesang mit „Es werd‘ scho glei dumpa“.

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Kein Platz blieb frei beim traditionellen Adventssingen im Franziskussaal.

Die Neufahrner Henahof-Musi nahm mit ihrer musikalischen Bandbreite die starken Klänge der Posaunen und die kräftigen Stimmen des Chores gut auf. Mit „Irisch-Tierisch“ brachen die Frauen den traditionellen altbairischen Weihnachtskreis auf, um mit ihrer gefühlvollen „Staaden Weis“ den Bogen wieder zurück zu den Mintringer Musikanten schlagen. Die Mintringer, diesmal mit Lisa Webhofer, Toni Wildmoser und Günther Ertl, gehören zur Urbesetzung des Neufahrner Adventsmusizierens.

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Vorweihnachtliche Weisen spielte die Neufahrner Henahof-Musi (Christa Dörner, Bärbel Ernst, Erna Nagel, Elisabeth Klein).

Ihre eindringliche Stubenmusik, mal heiter, mal von ruhiger Tiefe, unterstrich perfekt die Geschichten zur Weihnachtszeit von Ernest Lang. Er nahm den „Weihnachtswahnsinn“ mit sündteuren Geschenken und opulenten Weihnachtsmenüs auf Korn. Angesichts der Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmänner in den Auslagen schon im September und mit Christkindlmärkten vor dem Totensonntag, stellte er die passende Frage: „Wann ist eigentlich Weihnachten?“

Eine heiter-fröhliche Wendung nahm das stimmige vorweihnachtliche Programm, als der Posaunenchor das Spiritual „Mary had a baby“ intonierte und der Chor mit „Der Traum der Weihnachtszeit“, der deutschen Fassung von „Mary’s Boy Child“, den Akzent der Bläser fortsetzte. Das von allen Besuchern gemeinsam gesungene „Tochter Zion“ rundete den gelungenen Abend ab und ging in brausenden Applaus für die Sänger und Musikanten über.

Wie jedes Jahr verzichteten alle Mitwirkenden auf Honorar und Spesen. Die Spenden der Besucher und der Erlös des Glühweinverkaufs, insgesamt 1.526 Euro, gehen zur Hälfte an die Sozialstation Neufahrn und zur anderen Hälfte an die Neufahrner Ordensfrau Monika Steinberger für ein Krankenhaus-Projekt in Papua-Neuguinea.

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