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Heimatpflege in Vergangenheit und Gegenwart

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 12. Mai 2018

Jahreshauptversammlung des Neufahrner Heimatvereins

Ernest Lang, 1. Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Neufahrn, konnte bei der Jahreshauptversammlung am 8. Mai auf eine Reihe von Aktivitäten und Veranstaltungen zurückblicken, wobei der absolute Höhepunkt am 29. April 2017 die feierliche Einweihung des Mahnmals zum Gedenken an das Außenlager des KZ Dachau war.

Erika Hinterberger (Schriftführerin) ging in ihrem Bericht dann auf die einzelnen Veranstaltungen ein, die jeweils viel Interesse fanden. Besonders viele Gäste kamen zum Zeitzeugenabend am 17. Oktober, der gleichzeitig auch der Abschiedsabend für Pfarrer Henninger war. Volles Haus war am 30. Januar 2018, als Evi Strehl über allerlei Faschings- und Fastenbräuche erzählte, unvergesslich an diesem Abend der Premierenauftritt der Neufahrner Blumentopf-Bläser. Überwältigend war auch die Anzahl der Teilnehmer - es kamen über 100 - am Diskussionsabend zum Thema „Flächenfraß“ am 19. April 2018.

Pfarrer Otto Steinberger und Schatzmeister Norbert Manhardt stellten sich nach vielen Jahren engagierter Mitarbeit im Vorstand nicht mehr zur Wahl und wurden mit großem Dank für ihre Verdienste im Vorstand verabschiedet. Neue Kandidaten waren zum Glück bereits gefunden, und mit den beiden jungen Vorstandsmitgliedern Dr. Stefan Mokry (2. Vorsitzender) und Moritz Reitzel (Schatzmeister) wurde, so Ernest Lang, nun ein Generationswechsel eingeläutet.

Die neue Vorstandschaft:

Ernest Lang, 1. Vorsitzender

Dr. Stefan Mokry, 2. Vorsitzender

Erika Hinterberger, Schriftführerin

Moritz Reitzel, Schatzmeister

Renate Singer, Markus Funke, Harald Printz, Beisitzer

heimatverein jhv2018

Die neue Vorstandschaft des Heimat- und Geschichtsvereins Neufahrn: vorne: Renate Singer (Beisitzerin), Erika Hinterberger (Schriftführerin), Moritz Reitzel (Schatzmeister); hinten: Harald Printz (Beisitzer), Ernest Lang (1. Vors.), Markus Funke (Beisitzer, Dr. Stefan Mokry (2. Vors.)

Zum Tagesordnungspunkt „Mesnerhaus“ entwickelte sich erwartungsgemäß eine intensive Diskussion. Ernest Lang berichtete, dass es nach wie vor große Probleme mit Schimmel, Statik und nicht zuletzt mit dem Landesamt für Denkmalpflege gibt. Fotos zeigten den Zustand vor und nach dem Brand und wie es derzeit unter der Plane aussieht. Beate Frommhold-Buhl (SPD) bezeichnete die aktuelle Situation als „frustrierend ohne Ende“ und Markus Funke (FDP) stellte die Frage: „Ist der Architekt wirklich die richtige Person, um dieses Haus zu planen und zu bauen?“ Nicht nachvollziehbar sei zudem, dass nicht zumindest Gerüst und Plane entfernt werden. Viel Ärger wurde zum Ausdruck gebracht und es gab heftige Kritik am Bauamt der Gemeinde, weil nach Meinung der Anwesenden alles viel zu langsam vorangeht und man sich nicht ausreichend informiert fühlt. Große Unzufriedenheit mit dem Baufortschritt machte sich Luft und die vielen offenen Fragen blieben größtenteils unbeantwortet. Fazit von Ernest Lang an diesem Abend: „Es ist noch viel zu tun“, ergänzt von Beate Frommhold-Buhl: „Wir geben nicht auf, wir bleiben dran.“

Letzter Punkt war der Ausblick auf das kommende Vereinsjahr. Die traditionellen Veranstaltungen Adventsmusizieren und Krippenweg wird es auch 2018 wieder geben. Geplant sind bis jetzt zwei Vortragsabende: Im Zusammenhang mit dem Jubiläum „200 Jahre Bayerische Verfassung“ wird sich ein Vortrag mit der Entstehung der Neufahrn befassen, in einem zweiten geht es um den Dreißigjährigen Krieg. Auch für 2019 steht zumindest schon ein Thema fest. Der TSV Neufahrn wird 100 Jahre alt und dazu wird es einen Blick in die Anfänge des Neufahrner Traditionsvereins geben.

Bereits am 23. Juni fährt der Verein zur Landesausstellung nach Ettal. Zu dieser Fahrt sind noch Anmeldungen möglich.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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