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Spielplatz, Trimm-dich-Pfad und Ruheinsel

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 08. März 2018

Viele Ideen zur südwestlichen Ortsrandgestaltung

Noch sieht man erst ein paar Rohbauten und ansonsten nur leere Flächen mit aufgeschütteter Erde. Entstehen soll dort als Ortsrandabschluss eine mehrfach nutzbare Grün- bzw. Erholungsfläche. Das Planungsbüro Planstatt Senner informierte am 1. März im Neufahrner Rathaus über die Grobplanung für Erschließung und Nutzung des Erholungsgebiets, das Neufahrn in südwestlicher Richtung einrahmen soll. „Am Ortsrand Neufahrns soll ein Grünzug entstehen,“ so Bürgermeister Franz Heilmeier, „wo sich Groß und Klein gerne aufhält.“

Susanne Gabriel von Planstatt Senner stellte den rund 30 Teilnehmern des Abends die Grundideen für die verschiedenen Bereiche vor. Anschließend waren die Neufahrnerinnen und Neufahrner am Zug. In zwei Untergruppen sollten Ideen und Wünsche zur Gestaltung gesammelt werden. Die Bürgerinnen und Bürger waren sehr motiviert und die engagierten Gespräche in den beiden Gruppen erbrachten zahlreiche Anregungen. Angedacht ist u.a. ein Spielplatz. Hier gab es die Idee, diesen unter ein bestimmtes Thema zu stellen, z.B. als „Räuberspielplatz“, und der Elemente sowohl für größere als auch für kleinere Kinder enthält.

ortsrand neuf

Noch sind nur leere Flächen zu sehen, wo demnächst Spielplatz, Trimm-Dich-Pfad und gemütliche Sitzmöglichkeiten zu Sport, Spiel und Entspannung einladen werden.

Eine „Ruheinsel“ würde am besten in die Nähe des ehemaligen KZ-Außenlagers passen, ein Trinkwasserbrunnen wäre wünschenswert. Ausreichend viele Bänke sollte es geben, von denen einige auch als Sitzgruppen angeordnet sein könnten.

Das in der Grundplanung vorgeschlagene „Fitnessband“ sollte als Trimm-dich-Pfad ausgestaltet werden, „mit einfachen Geräten, die man ohne Anleitung benützen kann“. Ein Vorschlag war, auch einen Platz für Bäume und Bänke vorzusehen, die bei Anlässen wie z.B. Hochzeit, Geburt eines Kindes o.ä. gestiftet werden könnten. Und, das war den Teilnehmern der Workshops wichtig, es sollten ausreichend viele Abfalleimer aufgestellt werden und auch genügend Möglichkeiten vorhanden sein, um die Hinterlassenschaft von Hunden zu entsorgen.

Von einigen zukünftigen Anwohnern wurde die Anlage eines Spielplatzes in diesem Bereich zwar kritisch gesehen, aber die Bedenken konnten gemindert werden durch das Argument, dass dieser doch vor allem von Kindern aus der näheren Umgebung aufgesucht werden wird.

Die gesammelten Ideen wurden am Schluss allen Teilnehmern vorgestellt und die Planungsfirma Planstatt Senner versprach, sie, soweit möglich, in das Gesamtkonzept einfließen zu lassen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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